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Vom Festival ins Spital: Bitteres Party-Ende

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:27

Am Lake Festival am Schwarzlsee machten Sanitäter und Notärzte Überstunden. Die gute Nachricht: Der Drogenkonsum ist zurückgegangen. Ein schwacher Trost für jene, die sich mit Begeisterung ins Spital soffen.

Am am Schwarzlsee machten Sanitäter und Notärzte Überstunden. Die gute Nachricht: Der Drogenkonsum ist zurückgegangen. Ein schwacher Trost für jene, die sich mit Begeisterung ins Spital soffen. 

Bis zu 46 Sanitäter, drei Notärzte und acht Notfallsanitäter waren von Mittwoch bis Sonntag in Unterpremstätten beim Lake Festival im Einsatz. Fad wurde ihnen nicht, denn Einsatzleiter Peter Lorenz schätzt laut ORF, dass es bis zu 700 Einsätze gab. 

Grund eins für einen Arztbesuch: Komasaufen

Keiner war so tragisch wie der Fall des 17-Jährigen, der zu Beginn des Festivals . Stattdessen versuchten sich die meisten "Patienten" mit Begeisterung selbst ins Koma zu trinken. Einigen gelang es beinahe. Nicht alle Betrunkenen kippten aus den Latschen. Einige wurden trotzdem zu einem Fall für die Sanitäter. Der zweithäufigste Grund, das medizinische Personal zu Gesicht zu bekommen, war, weil die Betrunkenen zu stänkern begannen, und dann aufeinander losgingen.

Zwei Hubschraubereinsätze wegen Drogen-Alk-Cocktail

Zweimal musste der Christophorus angefordert werden. Beide Male war ein Alkohol-Drogen-Cocktail Schuld. Einer der Betroffenen brauchte schließlich Polizeibegleitung, weil er aggressiv wurde. Drei Minderjährige wurden in die Grazer Kinderklinik gebracht. Sie übertrieben es mit einem Mix aus Cannabis und Alkohol. 

Unfähige Griller hielten Florianis in Atem

Ebenfalls rund um die Uhr im Dienst waren 56 Feuerwehrleute. Sie mussten sich mit Mistkübelbränden und unfähigen Grillspezialisten herumschlagen. Auch das eine oder andere Fahrzeug steckte im Gatsch fest. Selbst beim brennenden Auto (siehe unten) sahen die Florianis die positive Seite. "Das hätte anders ausgehen können", so die Feuerwehr. 

Die Polizei musste 200 Mal anpacken. Schwere Verbrechen blieben aus. Hauptsächlich waren die 40 Beamten mit "Körperverletzungsdelikten bis hin zu Diebstählen und Sachbeschädigungen" beschäftigt. 

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