Von Blitzen überrascht: Vier Verletzte am Glockner

Gewitter verzögerten den Einsatz.
Gewitter verzögerten den Einsatz.Bild: Leserreporter - Symbolbild
Die Alpinisten waren am Großglockner unterwegs, waren durch ein Stahlseil versichert. Weil dort mehrere Blitze einschlugen, wurden sie verletzt.
Am Samstagabend kam es zu einem schweren Gewitter am Großglockner im Bereich des Nationalparks Hohe Tauern. Wie der ORF Tirol berichtet, waren vier Alpinisten aus Polen rund 100 Meter unterhalb der Adlersruhe unterwegs, um zu einer Hütte aufzusteigen.

Dabei wurden sie von einem heftigen Gewitter überrascht. Der Hüttenwirt spricht gegenüber dem ORF von Blitzeinschlägen im Halbminutentakt. Der Wirt ist auch Einsatzleiter der Bergrettung Kals.



Weil es für ihn und fünf seiner Kollegen während des schweren Unwetters aber zu gefährlich war zu den Alpinisten abzusteigen, mussten sie rund eine Dreiviertelstunde warten, um mit der Rettungsaktion anfangen zu können.

CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Zwei der Männer waren sogar bewusstlos. Weil es die Witterungsbedingungen aber nicht zuließen, konnten sie auch nicht von einem Hubschrauber abtransportiert werden. Folglich wurden sie in der Nacht auf der Hütte versorgt. Erst Sonntagfrüh konnten sie ins Krankenhaus Lienz geflogen werden.



(mr)

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