Vermisster Bergsteiger (33) stürzte in den Tod

Im Bezirk Kirchdorf läuft derzeit die Suche nach einem vermissten Bergsteiger.
Im Bezirk Kirchdorf läuft derzeit die Suche nach einem vermissten Bergsteiger.Matthias Lauber
Zahlreiche Einsatzkräfte  ware im Bez. Kirchdorf auf der Suche nach einem vermissten Bergsteiger (33). Seine Frau schlug bei der Polizei Alarm.

Sonntagabend gegen 22.40 Uhr meldete sich eine 28-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf bei der Polizei, gab an, dass ihr Mann (33) vermisst wird. Ihr Gatte müsse am Vormittag eine Bergtour in die umliegenden Berge im Pyhrngebiet (Bez. Gmunden) unternommen haben, da sie den Rucksack und die Bergschuhe nicht finden könne.

Eine angelaufene Fährtensuche mit Polizeidiensthunden bestätigte den vermuteten Aufenthaltsort im umliegenden alpinen Gelände. Anschließend wurde entschieden, die Suche zu unterbrechen und am heutigen Montag ab 6 Uhr Früh fortzusetzen. 

Derzeit suchen Beamte der AEG Kirchdorf, der Bergrettungen Grünau, Steyrling und Kremstal, Suchhunde der Polizei und der Bergrettung sowie örtliche Feuerwehren nach dem 33-Jährigen. Eine Unterstützung der Flugpolizei musste wetterbedingt nach einiger Zeit wieder abgebrochen werden.

Vermeintliche Route ermittelt

Aufgrund der Eintragungen des Abgängigen in den umliegenden Gipfelbüchern sowie Zeugenaussagen konnte die vermeintliche Route ermittelt werden.

Seinen letzten Eintrag machte der Bergsteiger bei der Kremsmauer an der Gemeindegrenze zwischen Micheldorf und Klaus an der Pyhrnbahn.

Am Nachmittag war es dann traurige Gewissheit. Der 33-jährige Mann dürfte auf einem schmalen Grat den Halt verloren haben. Er stürzte rund 150 Meter ab, konnte nur noch tot geborgen werden.

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