Von Radler attackiert: Opfer aus dem Spital entlassen

Auf diesem Steg wurde am Montag eine Frau von einem Radler attackiert.
Auf diesem Steg wurde am Montag eine Frau von einem Radler attackiert.Denise Auer
Gute Nachricht im Fall der Messerattacke am Josefsteg (Wien): Das Opfer (42) konnte am Dienstag nach Hause gehen. Die Fahndung nach dem Täter läuft.

Am Josefsteg in Wien-Donaustadt griff ein Mountainbiker am Montag gegen 11 Uhr eine Frau (42) an, die gerade die Lobau-Landschaft fotografierte. Ohne ein Wort zu sagen, soll er dem Opfer mit einem Messer mehrere Schnitt- und Stichverletzungen sowie mit zumindest einem Faustschlag eine Fraktur im Gesichtsbereich zugefügt haben – "Heute" berichtete.

Weitere Befragung des Opfers geplant

Nun gibt es eine gute Nachricht: Die verletzte Frau konnte Dienstagnachmittag aus dem Spital in häusliche Pflege entlassen werden. Wenn es ihr psychischer Zustand zulässt, soll sie heute ein weiteres Mal von den Ermittlern befragt werden. Nach Möglichkeit werde auch ein Phantombild des Angreifers erstellt werden. In ihrer ersten Einvernahme beschrieb sie den gesuchten Verdächtige als etwa 180 bis 190 cm groß und 35-40 Jahre alt. Er soll eine dunkle Stoppelglatze, einen dunklen 3-Tage Bart sowie dunkleren Teint haben. Weiters war er dunkel gekleidet und hatte einen dunklen Rucksack bei sich.

Zeugen schreien Verdächtigen in die Flucht

Der Angreifer sei plötzlich stehengeblieben, sei vom Rad abgestiegen und habe ein Messer gezogen. Dann habe er die Frau völlig aus dem Nichts mit Messer und Fäusten attackiert. Erst die lauten Rufe von Zeugen, die über den Steg wanderten, habe den Mann dazu gebracht, seine Angriffe einzustellen und ihn in die Flucht geschlagen. Sie wurden bereits von den Ermittlern einvernommen. Laut Polizei gibt es auch einen weiteren Zeugen. Er soll den flüchtigen Tatverdächtigen bei sich vorbeifahren gesehen haben.

Ermittler hoffen auf Spuren an Kleidung des Opfers

Für die Kripo gestalten sich die Ermittlungen äußerst schwierig, da es sich bei Täter und Opfer um Personen handeln dürfte, die sich nicht kennen und keine gemeinsamen Anknüpfungspunkte haben. Die Suche nach dem Verdächtigen gestaltet sich daher wie die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Aufschluss könnte die Kleidung des Opfers bringen. Sie wurde sichergestellt und auf Spuren untersucht, die vielleicht zu dem Verdächtigen führen könnten.

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