Es ist ein historischer Besuch mit politischer Symbolkraft: King Charles III und Camilla reisen nach Washington, um im Weißen Haus auf Donald Trump und Melania Trump zu treffen.
Trotz eines Sicherheitsvorfalls bei einem offiziellen Dinner im Vorfeld bleibt der Kurs klar: Der Staatsbesuch soll wie geplant stattfinden. Trump selbst gibt sich gelassen und betont öffentlich, der König werde "sehr sicher" sein.
Hinter den Kulissen läuft derweil die Vorbereitung auf ein diplomatisches Großereignis – inklusive strengem Protokoll, wie es selbst für Washington selten ist.
Doch genau hier beginnt das, was Insider bereits jetzt als potenzielle "Reibungsfläche" bezeichnen.
Denn während die britische Seite auf jahrhundertealte Etikette setzt, vom richtigen Ansprechen des Königs bis hin zur genauen Reihenfolge der Hymnen, gilt Donald Trump als jemand, der solche Regeln nicht immer strikt befolgt. Besonders die berühmte "No-Touch-Regel" im Umgang mit Royals soll im Vorfeld noch einmal ausdrücklich betont worden sein.
Diese besagt: kein unaufgefordertes Berühren, kein spontaner Körperkontakt. Ein Punkt, der in der Vergangenheit bereits für diplomatische Fauxpas gesorgt hat.
Auch im Alltag des Besuchs wird jedes Detail geregelt: von der Frage, wann genau eine Tiara getragen werden darf, bis hin zur Sitzordnung beim Staatsbankett im Weißen Haus.
Für die Briten ist der Besuch mehr als nur ein diplomatischer Termin. Er gilt als Versuch, die sogenannte "Special Relationship" zwischen Großbritannien und den USA in einer politisch angespannten Phase zu stärken.
Für Trump hingegen, so heißt es aus dem Umfeld, ist der Besuch auch eine Bühne – ein Treffen zweier Machtfiguren mit maximaler Symbolwirkung.