Ein heißer Tanz im Milliardenstadion von Los Angeles. Österreich trifft am Donnerstag (21 Uhr) in Inglewood auf Europameister Spanien. Für unsere WM-Helden ist es nach dem 3:3-Spektakel im letzten Gruppenspiel gegen Algerien das Spiel des Jahres, für die Spanier ist es ein Härtetest auf dem Weg zu einer Top-Platzierung. Nur logisch, dass Lamine Yamal und Co. nach dem EM-Titel vor zwei Jahren den ganz großen Wurf planen.
Dafür muss zunächst aber erst einmal die Hürde Österreich genommen werden. Die Spanier überlassen dafür nichts dem Zufall. Dazu gehört freilich auch, dass es für die Spielerfrauen der hochdekorierten spanischen Stars ein Übernachtungsverbot im Mannschaftshotel gibt.
Das verriet nun Laura "Abla" Schmitt, eine gebürtige Deutsche, die mit Spaniens Mittelfeld-Star Dani Olmo liiert ist. "Abla" ist eine der bekanntesten Spielerfrauen der Welt, ist selbst als Influencerin und Content Creatorin tätig.
Die gebürtige Ostfriesin erzählte in ihrem Podcast "Ziemlich beste Fremde" nun von ihrer Zeit bei der Weltmeisterschaft. Seit dem zweiten Gruppenspiel sei sie nämlich beim spanischen Team. Allerdings nicht im Mannschaftshotel. "Um diesen Mythos aufzuklären: Nein, wir sind nicht mal im selben Hotel", sagte die Deutsche. Sie sei in Hotels untergebracht, die sich stets rund 1,5 Kilometer vom Teamquartier befinden würden, erzählte Schmitt.
Die Spieler dürften ihre Freundinnen und Frauen demnach nur nach Zustimmung des spanischen Verbands sehen. "Das ist meistens eine Stunde oder zwei. Je nachdem, ob vor einem Spieltag oder danach, ob gewonnen oder verloren, fließt da bestimmt auch in die Entscheidung ein", sagte "Abla". Und ergänzte: "Wir haben uns echt oft gesehen. Während der EM hatten wir uns gar nicht gesehen." Übernachten ist demnach aber völlig tabu.
Sie sei nun "hier auf jeden Fall eine kleine Urlauberin. Mein Leben besteht gerade aus Pilates, Shoppen, Macker besuchen. Das ist so krass", lachte "Abla". Für das Spanien-Spiel zuletzt gegen Uruguay in Guadalajara hatte es vom spanischen Verband sogar einen Leitfaden gegeben, wie sich die Angehörigen verhalten sollen. Den habe die Influencerin aber nicht gelesen, sie sei auf eigene Faust herumgegangen, später aufgeklärt worden, dass sie sich ohne Security-Personal nicht alleine bewegen solle.
Die meiste Zeit vertreibt sich Schmitt aber mit dem restlichen Tross der Spieler-Angehörigen, rund 100 Personen, wie sie sagte. "Wir sind mit den Familien aller Spieler in einem Hotel. Sie bieten Programme an. Wir essen zusammen, unternehmen gemeinsam Dinge. Ich habe für die anderen Mädels Pilates gebucht", sagte sie.