Bevor Superstar Rita Ora am 23. Juli beim Donauinsel Open Air die Bühne rockt, heizt Sängerin und Songwriterin Leony dem Publikum ordentlich ein. Lampenfieber ist dabei allerdings Fehlanzeige – zumindest noch nicht. Stattdessen überwiegt die Vorfreude auf ihr Österreich-Comeback.
"Die Aufregung kommt dann immer erst ganz kurz vor dem Gig", verrät die deutsche Musikerin im Gespräch mit Heute. "Jetzt habe ich aber eigentlich nur volle Vorfreude, weil ich dieses Jahr noch gar nicht in Österreich gespielt habe."
Besonders auf Wien freut sich die Sängerin. Kein Wunder, denn mit ihren bisherigen Auftritten in der Bundeshauptstadt verbindet sie nur gute Erinnerungen. "Erfahrungsgemäß waren die Shows, vor allem in Wien, immer so schön. Das Publikum ist immer voll am Start", schwärmt sie. "In Wien waren die Shows immer sehr stimmungsvoll und laut."
Wer Leony schon einmal live erlebt hat, weiß: Auf der Bühne fühlt sie sich pudelwohl. Selbst beschreibt sie sich deshalb ganz offen als "Rampensau".
"Ja, ich würde schon sagen, dass ich eine Rampensau bin", lacht sie. "Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen. Ich hatte auch noch nie – egal ob jetzt oder als Kind – ein Problem damit, im Mittelpunkt zu stehen." Trotzdem seien die immer größer werdenden Konzerte auch für sie eine Umstellung gewesen: "In die Größenordnung, in der die Konzerte jetzt stattfinden, muss man erst einmal hineinwachsen."
Dass Musik ihre große Leidenschaft ist, merkt man der 29-Jährigen sofort an. Ihr Herz schlägt dabei vor allem für ein Instrument: das Klavier. "Mein absolutes Lieblingsinstrument ist das Klavier – mit Abstand", erzählt sie. Zehn Jahre lang nahm sie Unterricht und begann bereits mit sechs Jahren zu spielen. "Ich fühle mich dort einfach am wohlsten."
Überhaupt könne sie sich ein Leben ohne Musik gar nicht vorstellen. "Musik ist und war schon immer mein Lebensinhalt, und das wird auch immer so bleiben. Es gibt nichts, das mich so berührt und bewegt."
Mit wachsender Bekanntheit kommen allerdings nicht nur begeisterte Fans, sondern leider auch Hass im Netz. Leony geht damit offen um.
"Zu 99 Prozent ist die Interaktion mit Fans super süß", erzählt sie. "Aber es gibt natürlich auch das eine Prozent, in dem es nicht so schön ist – wenn man auf Social Media Morddrohungen bekommt oder den Hass fremder Menschen abbekommt." Trotzdem überwiege für sie das Positive: "Es ist eine Wertschätzung, wenn Leute auf einen zukommen, Fotos machen wollen oder einen wiedererkennen."
Ihr Privatleben schützt sie dennoch bewusst. "Alles, was ich auf Social Media teile, macht vielleicht 20 Prozent meines Lebens aus", sagt sie. "Ich muss auch nicht jeden Moment meines Lebens posten, weil es einfach schön ist, ein Privatleben zu haben."
Am 23. Juli kann das Wiener Publikum dann selbst erleben, warum sich Leony mit einem Augenzwinkern als "Rampensau" bezeichnet – wenn sie beim Donauinsel Open Air als Support von Rita Ora die Bühne eröffnet.