Vor Sprengung: Stein traf Wagen des Geologen

Bei den Vorbereitungen zur Sprengung eines 300 Tonnen schweren Felsbrockens stürzte am Traunstein ein Stein auf das Auto des Geologen.
Insgesamt 1.500 Tonnen Gestein stürzten Anfang des Monats bei einem Felssturz vom Traunstein (Bez. Gmunden). Der Aufstieg zum Schönberg ist seither nicht möglich. Die Forststraße zur Mairalm ist ebenfalls gesperrt.

Weil die Gefahr von Nachbrüchen immer noch akut war, konnten die riesigen Brocken wochenlang nicht weggeräumt werden. Mit Hilfe von Drohnen und eines Steinschlagsimulators mussten Experten errechnen, welche Steine noch herunterfallen könnten.

Seit Tagen liefen die Vorbereitungen für die Sprengung eines 300 Tonnen schweren Felsbrockens. Doch genau während dieser Arbeiten kam es zum nächsten Zwischenfall.

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Hintertür des Autos getroffen



Als der Bagger zum besagten Ort transportiert wurde, ereignete sich ein weiterer Steinschlag. Ein faustdicker Stein stürzte mehrere Meter in die Tiefe, traf genau das Auto des Geologen Günter Moser. "Zum Glück ist niemand verletzt worden. Das hätte ganz schlimm enden können. Bei meinem Auto ist die hintere Tür der Beifahrerseite ordentlich beschädigt. Die Tür wird man austauschen müssen", so der Geologe zu "Heute".

Dafür ging dann Mittwochmittag die Sprengung des 300 Tonnen Brockens reibungslos über die Bühne.

Sprengung ohne Probleme verlaufen



"Wir haben zehn Löcher gebohrt und zehn Kilogramm Sprengstoff verwendet. Während der Sprengung wurde die Straße rund um den Felsen zur Sicherheit auf einer Länge von 500 Meter abgesperrt. Es ist alles ohne Probleme verlaufen", so Moser.

Mit dem Lastwagen sollen die Brocken nun aus dem Bachbett weggebracht werden. Auch in den nächsten Tagen werden noch kleinere Sprengungen folgen. "Das Highlight war aber heute Mittag", so Moser.

Laut dem Geologen wird auch die Straße wohl noch rund zwei Wochen gesperrt bleiben.



(mip)

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