Vorschullehrer hat IS-Messerattacke nur erfunden

Ein Vorschullehrer in der Nähe von Paris gab am Montag an, von einem Maskierten mit einem Messer attackiert worden zu sein. Die Tat soll einen terroristischen Hintergrund gehabt haben. Nun hat das vermeintliche Opfer zugegeben, dass er alles nur erfunden hat.

Ein 45-jähriger Vorschullehrer löste am Montag einen Großeinsatz der Polizei aus. Er gab an, in der Früh in einem Klassenzimmer von einem maskierten Mann mit einem Messer attackiert worden zu sein. Der Mann soll sich auf die Terrormiliz IS berufen haben.

Ein erfundener Täter

Polizei, Feuerehr und Rettungskräfte rückten daraufhin in den Vorort Aubervilies nördlich von Paris aus, fanden aber nichts. Natürlich nicht, denn der Lehrer hatte die ganze Geschichte nur erfunden. Das aber ziemlich gut, denn er gab sogar eine genaue Täterbeschreibung ab.

Der imaginäre Angreifer soll seinem Erfinder nach Malerkleidung, Handschuhe, Militärstiefel und eine Maske getragen haben. Sofort nahm die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf.

Einen Monat nach der bei denen 130 Menschen starben, herrscht in Frankreich noch immer der Ausnahmezustand. Solche Nachrichten schüren sofort wieder die Angst vor neuer extremitischer Gewalt.

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