Betrugsfalle

Vorsicht vor Fake-Shops – Betrug mit Halloween-Kostümen

Vor Halloween warnen Experten vor betrügerischen Online-Shops für Kostüme. Fake-Seiten locken mit günstigen Preisen, liefern aber keine Ware.
Österreich Heute
22.10.2025, 15:53
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Wenn du zu Halloween auftrumpfen willst, brauchst du natürlich das richtige Kostüm – und das am besten günstig. Genau das bieten viele Online-Shops scheinbar an. Doch dahinter stecken oft Betrüger, wie der ORF Kärnten berichtet.

Der Verein Watchlist Internet schlägt Alarm: Die täuschend echten Seiten sind Fallen. Die Gauner passen ihre Tricks immer wieder der Jahreszeit an, erklärt Matthias Kogelnig von der Landespolizeidirektion Kärnten: "Zum Oktoberfest gibt es Lederhosen und Dirndl, günstiger als auf den anderen Shops. Oder zur Urlaubszeit billigere Urlaubsreisen. Und jetzt gibt es eben speziell diese Online-Shops für Halloween-Kostüme.“ Die Masche ist aber immer die gleiche: Du bestellst und zahlst – das Kostüm kommt aber nie an.

Schau auf die Details

Damit du nicht auf die Betrüger reinfällst, solltest du genau hinschauen. Kogelnig rät: "Es ist so wie immer: Was zu gut ist, um wahr zu sein, ist meistens nicht wahr. Wenn zum Beispiel die Preisgestaltung weit unter dem marktüblichen Niveau ist, dann sollte man schon einmal hellhörig werden."

Schau dir an, wie lange es die Internetseite schon gibt und ob ein Impressum vorhanden ist: "Man kann dann nachschauen, ob es eine Steuernummer oder eine Adresse gibt.“ Auch bei positiven Bewertungen ist Vorsicht geboten – die können mittlerweile leicht gefälscht sein, so der Experte.

Sofort handeln und Anzeige erstatten

Solltest du doch auf einen Fake-Shop reingefallen sein und per Sofortüberweisung gezahlt haben, ist das Geld meist verloren. Bei anderen Zahlungsarten besteht manchmal noch Hoffnung, sagt Kogelnig: "Wenn man eine Überweisung getätigt hat, sollte man sofort die Bank kontaktieren, um die Überweisung rückgängig zu machen, wenn es noch geht. Im Fall einer Kreditkartenzahlung sollte man auch den Betreiber der Kreditkartenfirma anrufen und die Kreditkarte sperren, falls nötig.“

Wenn du über Online-Zahlungsdienste wie Paypal oder Klana gezahlt hast, nutze unbedingt den Käuferschutz, empfiehlt Kogelnig. Und ganz wichtig: Erstatte in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.10.2025, 16:38, 22.10.2025, 15:53
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