Nach rund eineinhalb Monaten Zwangspause ist Philipp Jelinek wieder zurück vor der Kamera. Der 58-Jährige musste sich nach einem Netzhautriss im rechten Auge einer Operation unterziehen. Die vergangenen Wochen haben beim bekannten TV-Fitnesstrainer Spuren hinterlassen und seinen Blick auf die eigene Gesundheit verändert.
Normalerweise gehört Bewegung für Jelinek zum Alltag. Als "Vorturner der Nation" steht er regelmäßig vor der Kamera und motiviert sein Publikum zum Mitmachen. Doch nach der Diagnose war plötzlich Schluss mit Sport und Fernsehen.
Wie Jelinek der "Krone" erzählt, ging nach dem Befund alles sehr schnell. Nur wenige Stunden später wurde er bereits operiert. Der Eingriff erfolgte unter örtlicher Betäubung. Für ihn eine belastende Situation, wie er offen zugibt. "Ja, natürlich hatte ich Angst. Weil da merkt man, wie es eigentlich tatsächlich ist, wenn man eines seiner Sinnesorgane plötzlich nicht mehr hat."
Auch die Zeit danach wurde zur Geduldsprobe. Statt seines gewohnten aktiven Lebens musste Jelinek seinem Körper Ruhe geben und sich zurückhalten. Damit tat er sich schwer. Die Situation habe ihn emotional mitgenommen. "Ich gebe schon zu, mir ist das nicht leicht gefallen und natürlich war ich auch geknickt. Da ist schon das eine oder andere Mal eine Träne bei mir geflossen."
Inzwischen ist die Genesung abgeschlossen und Jelinek kann wieder seinem gewohnten Alltag nachgehen. Sichtbare rote Äderchen am unteren Bereich des rechten Auges erinnern allerdings noch an die Operation und die vergangenen Wochen.
Vor allem eines nimmt der 58-Jährige aus dieser Erfahrung mit. Mehr Dankbarkeit für etwas, das im Alltag schnell als selbstverständlich betrachtet wird. "Es lehrt dich nämlich, ein bisschen mehr demütig zu sein. Und dankbar. Denn gute Gesundheit zu haben, ist nicht selbstverständlich."