Im Norden des St. Pöltner Universitätsklinikums ist, wie bereits ausführlich berichtet, ein neuer Park geplant, auch der Name steht mit "Sturm-19-Park" schon fest. Am Donnerstag meldete sich nun VP-Gemeinderat Florian Krumböck zu Wort, erinnert an ein altes Versprechen und lässt auch mit einer anderen Befürchtung aufhorchen.
Das Gelände war bereits vor Jahren mündlich dem SC St. Pölten, dessen Heimstätte am anderen Ende der Stadt marod und nicht mehr zeitgemäß ist, zugesagt worden. Weil es aber nie eine bindende Vereinbarung gab, entschied sich die Stadt dann doch für das Parkprojekt. Geht es nach Krumböck, ist das eine falsche Entscheidung.
Er befürchtet, dass der neue Park zum Umschlagplatz für Drogen werden könnte. Exekutive und Blaulichtorganisationen sei die Situation rund um den Platz bestens bekannt. Es gehe um Brandstiftungen und Drogengeschäfte. "Die Umgestaltung könnte die Sicherheitslage im Wohngebiet aber weiter verschärfen. Für mich ist klar: Es braucht den Erhalt des Fußballplatzes für Kicker und Kinder statt einen Umschlagplatz für zwielichtige Gestalten", fordert der VP-Gemeinderat.
"Die Bewohner dieser Gegend haben es nicht verdient, dass man mit der Umsetzung eines neuen Parks diese Situation in den kommenden Jahren weiter verschärft. Geht es nach der Volkspartei, soll das Areal lieber für Sport und Integrationsarbeit zur Verfügung stehen und nicht Brandstiftern und Drogendealern", so Krumböck weiter.