Wien

VP nach Schweden-Besuch: "Wien darf nicht Malmö werden"

VP-Landesparteiobmann Karl Mahrer war auf Delegationsreise in Schweden. In Malmö kam es zum Hintergrundgespräch. Denn Wien dürfe nicht so enden. 
Heute Redaktion
10.03.2023, 05:45
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Mit Malmös Vizebürgermeisterin Anja Nordberg Sonesson und der Fraktionspräsidentin der schwedischen Moderaterna Helena Nanne war Karl Mahrer im Gespräch. Es ging um die Entwicklungen in Malmö.

Mahrer entdeckte Parallelen zu Wien

Viele Zuwanderer wählten die schwedische Stadt Malmö als Lebensmittelpunkt an. Die Stadt der "Sozialdemokraterna" zog laut Mahrer durch höhere Sozialleistungen besonders viele Migranten an. Er kritisiert, dass die Integration allerdings übersehen wurde. Die Abschottung der Zuwanderer sei laut dem VP-Chef auch der Grund für Arbeitslosigkeit, Bildungsmangel oder rasch steigende Kriminalität.  

Mahrer entdeckte bei diesem Lokalaugenschein in Malmö gemeinsam mit den beiden schwedischen Politikerinnen die Parallelen zu Wien.

VP will mehr Politiker aus "Brennpunktstädten" treffen

Laut dem Landesparteiobmann zeigte unter anderem die Massenschlägerei in Favoriten das Problem wieder auf. Er sieht auch an dem wachsenden Phänomen von "Brennpunkten" wie etwa am Reumann- oder Keplerplatz oder auch in Ottakring die fortschreitende Entwicklung sogenannter "No-Go-Zonen" in Wien. 

Mahrer sieht in diesen Zonen "alarmierende Anzeichen von sich abschottenden Gesellschaften". Integration werde laut dem VP-Chef so unmöglich. "Wenn die Stadt Wien nicht reagiert, werden wir in wenigen Jahren Zustände wie in Malmö haben, wo die Polizei nur mehr mit Spezialkommandos in einzelne Wohngebiete einfahren kann", so Mahrer. Die Wiener Volkspartei wolle in der nächsten Zeit weitere Experten und Politiker aus anderen "Brennpunktstädten" treffen. Mit dem Ziel, Konzepte zu erarbeiten um "Wien vor diesem Schicksal zu bewahren". Mahrer ist sich sicher: "Das jahrzehntelange Wegschauen der Wiener SPÖ in Sachen Integrationspolitik muss enden"

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