VP-Schmidt: Afrika-Posting "im Frust passiert"

VP-EU-Abgeordnete Schmidt entschuldigte sich jetzt für ihr rassistisches Facebook-Posting.
VP-EU-Abgeordnete Schmidt entschuldigte sich jetzt für ihr rassistisches Facebook-Posting.Bild: Screenshot Facebook
Nach heftiger Kritik auch aus den Reihen der eigenen Partei löschte VP-EU-Mandatarin Claudia Schmidt ihr rassistisches Afrika-Posting.

ÖVP-EU-Mandatarin Claudia Schmidt bereut nach eigener Aussage ihr Afika-Posting zutiefst. Bereits wenige Stunden, nachdem Sie vom eigenen EU-Delegationsleiter Othmar Karas und vom VP-Generalsekretär Nehammer in aller Öffentlichkeit sprichwörtlich eine auf den Deckel bekommen hatte ("Heute" berichtete), entschuldigt sich die EU-Mandatarin für ihren "Fehler" mit einem umfassenden Facebook-Posting.

Im Gespräch mit dem "Kurier" versuchte Schmidt am Freitag ihre Aussagen zu erklären. Ihr sei inzwischen auch klar geworden, dass das Posting ein "großer Fehler" gewesen sei, auch weil sie Freunde im Nachhinein auf die "Fehler" in ihrer Facebook Nachricht hingewiesen hätten. „Das ist mir im Frust passiert. Ich bin gerade aus Simbabwe zurückgekommen und habe gesehen, welche Verhältnisse dort herrschen, obwohl Jahr für Jahr so viel Geld investiert wird", wird Schmidt im "Kurier" weiter zitiert.

Späte Einsicht gefährdet erneute EU-Kandidatur

Die Einsicht in die eigenen Verfehlungen könnte für die EU-Mandatarin noch weitreichende Konsequenzen haben. So darf beispielsweise bezweifelt werden, dass Schmidt bei der kommenden EU-Wahl noch auf der Wahlliste der ÖVP zu finden sein wird. Letztlich entscheidet dies jedoch der ÖVP-Parteiobmann und Bundeskanzler Sebastian Kurz vollkommen alleine. Schmidt hofft jedenfalls, dass "dieser eine Fehler nicht alles zunichte" machen werde.

(mat)

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