Politik

VP: "Schmutz-Kampagnen gehören zum SPÖ-Alltag"

Heute Redaktion
13.09.2021, 23:52

Die ÖVP ist über eine Anti-Kurz-Website der SPÖ zutiefst verärgert. Doch die Genossen sehen sich im Recht und werfen Kurz "Show-Politik" vor.

Die neue ÖVP-Generalsekretärin war empört. "Die neuerlichen Anpatzversuche der SPÖ zeigen klar, dass bei der SPÖ Dirty Campaigning längst zum politischen Alltag gehört", ärgerte sich Elisabeth Köstinger. "Diese Angriffe machen erneut deutlich, dass die SPÖ weiter in alten Mustern verharrt, in denen politische Mitbewerber ständig schlecht gemacht und Vorwürfe veröffentlicht werden."

Grund der Aufregung: Die SPÖ hatte die Website www.kurz-nachgerechnet.at gestartet, auf der die Einsparungspläne von Sebastian Kurz zerpflückt werden. Der neue ÖVP-Chef hatte versprochen, dank einer „Ausgabenbremse" rund 14 Milliarden Euro Steuern einzusparen. Die SPÖ warf Kurz „Voodoo-Ökonomie" und "unsoziale Politik" vor.

"Kurz ist christlich-sozial"

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Das konnte Köstinger nicht hinnehmen, Kurz sei keinesfalls „unsozial". „Sebastian Kurz ist in seiner politischen Überzeugung christlich-sozial und wird die Bevölkerung durch die angekündigte Steuersenkung entlasten. Diese Entlastung wird finanziert, indem unter anderem die Zuwanderung ins Sozialsystem gestoppt wird", konterte die VP-Generalsekretärin.

"Wir werden auf Angriffe nicht mit Gegenangriffen reagieren. Wir leben einen neuen politischen Stil, in dem die politischen Inhalte im Vordergrund stehen", so Köstinger. Denn die ÖVP lebe einen „neues Stil".

SPÖ wettert über "Showpolitik"



Das konnte wiederum der SPÖ-Bundesgeschäftsführer nicht unwidersprochen lassen. Zu „Heute" sagte Georg Niedermühlbichler: „Was die Kurz-ÖVP macht, ist Showpolitik. Den Leuten das Blaue vom Himmel versprechen, beispielsweise 14 Milliarden Euro einsparen, aber nicht dazu sagen, wer das bezahlen soll. Deshalb haben wir kurz-nachgerechnet.at gestartet, damit die Menschen sich ein Bild machen können."





(GP)