In der SPÖ geht's hitzig zu. Und das lag nicht nur an den hochsommerlichen Temperaturen beim Wahlkampf-Auftakt vergangenen Donnerstag in Linz. Parteichef Babler gibt sich dennoch oder erst recht deshalb äußerst kämpferisch.
Am Samstagabend brachte ihn seine Wohnmobil-Tour erneut in die Landeshauptstadt: Der Politiker ließ sich bei der Party zum 40. Geburtstag des Kulturzentrums Posthof blicken.
Der Auftritt von Kettcar machte dem bekennenden Fan der Hamburger Kult-Band – stilecht gekleidet im St.-Pauli-Leiberl – sichtlich Spaß. Er nahm sich viel Zeit für Gespräche, zahlreiche Selfies wurden gemacht.
Ganz woanders hat es Martin Hajart hin verschlagen: nach Innsbruck. Der 41-Jährige, seit knapp zweieinhalb Jahren schwarzer Linzer Verkehrsreferent will nun die Bürgermeister-Krone in der traditionell rot gefärbten Stadt.
Input dafür holte er sich ausgerechnet bei einem Ex-Parteikollegen: Johannes Anzengruber trat aus der Volkspartei aus, gründete seine eigene Liste und ist mittlerweile Bürgermeister der Tiroler Landeshauptstadt.
Der Wahlkampf hat begonnen. Die Parteien und ihre Kandidaten kämpfen mit ihren Slogans um Stimmen. Viel können die Wiener damit nicht anfangen.
"Heute" hat in der Wiener Innenstadt nachgefragt. Eines vorweg: Besonders sattelfest sind die Menschen in Österreich noch nicht, wenn es um die Namen der Spitzenkandidaten geht.