Das Wahlergebnis vom Sonntag dürfte die Koalition noch fester aneinanderketten. Die Frage ist nur: mit welchen Parteispitzen und wie lange? In der VP ist Reinhold Mitterlehners "Django"-Effekt längst verpufft.
Das Wahlergebnis vom Sonntag dürfte die Koalition noch fester aneinanderketten. Die Frage ist nur: mit welchen Parteispitzen und wie lange? In der VP ist "Django"-Effekt längst verpufft.
Wenig hilfreich für sein innerparteiliches Standing war, dass er den Ministern Karmasin, Schelling, Brandstetter und Rupprechter ausgerichtet hat, sie loswerden zu wollen. Offiziell haben die Landeshauptleute Mitterlehner zwar den Rücken gestärkt. Hinter demselben wird aber schon an der Variante gebastelt.
Allein: Der will – noch (?) – nicht. Denn ohne Neuwahl wäre er in dieser Koalition bis zur Nationalratswahl 2018 verschlissen. Und sofortige Neuwahlen bergen ein enormes Risiko. Zu stark ist momentan die FPÖ. Kalkül der Kurz-Befürworter daher: ein Obmann-Wechsel einige Monate vor der Wahl – und mit Kurz als Spitzenkandidat den FP-Höhenflug stoppen.