Während Salzburg und Bozen in der Finalserie um den ICE-Meistertitel kämpfen, musste ein VSV-Crack am Osterwochenende offenbar mit dem Tod ringen.
Der kanadische Star-Center Andrew Desjardins wurde mit akuter Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert. Der VSV-Vorstand bestätigt in der "Krone" den medizinischen Notfall.
Zunächst sei der 36-Jährige in Villach ins Spital gebracht und sogar vorübergehend künstlich beatmet worden. Der Zustand wird als sehr kritisch beschrieben. Dann sei der Stanley-Cup-Champion zur Abklärung der möglichen Ursache nach Klagenfurt ins LKH überstellt worden.
In Klagenfurt sei Desjardins am Ostermontag von der Intensivstation in den Aufwachraum verlegt worden. Inzwischen sollen die Ärzte von einem Kreislaufkollaps ausgehen. Eine genaue Diagnose steht noch aus, Details über den derzeitigen Zustand des Legionärs sind nicht bekannt.
Desjardins zählt zu den klingendsten Namen in der heimischen Eishockey-Liga. Der Angreifer absolvierte für die San Jose Sharks und Chicago Blackhawks insgesamt 408 NHL-Partien, in denen er 64 Scorerpunkte sammelte. Nach fünf Jahren bei den Adlern Mannheim in der deutschen DEL wechselte er vergangenes Jahr nach Kärnten, lief heuer inklusive Play-offs 52 Mal für die Villacher auf.