"Großes Gefahrenpotential"

Wadsak hat Nachricht an alle Menschen in Österreich

Rekordhitze, Dürre und niedrige Wasserstände: Meteorologe Marcus Wadsak warnt vor den Folgen des Sommers 2026 und blickt mit Sorge auf den Herbst.
Newsdesk Heute
19.08.2026, 14:16
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Österreich erlebt einen Sommer der Extreme! Meteorologe Marcus Wadsak zieht auf Facebook eine alarmierende Bilanz und verweist neben der außergewöhnlichen Wärme auf die massive Trockenheit. Auch mit Blick auf den kommenden Herbst sieht er Gefahren.

"Der Sommer 2026 ist der wärmste, den wir in Österreich je erlebt haben", schreibt Wadsak am Mittwoch in einem Facebook-Posting. Dürre und Trockenheit hätten inzwischen ein historisches Ausmaß erreicht.

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Landwirtschaft kämpft mit Milliardenschaden

Besonders deutlich werden die Auswirkungen laut Wadsak in der Landwirtschaft. Der dort entstandene Schaden liege bereits bei einer Milliarde Euro.

Auch Österreichs Wasservorräte leiden unter den trockenen Bedingungen. Viele Flüsse und Seen führen demnach außergewöhnlich wenig Wasser. Auch beim Grundwasser seien selten derart niedrige Stände zu beobachten gewesen.

Warmes Mittelmeer birgt Gefahr für Herbst

Doch Wadsaks Blick geht über Österreich hinaus. Das Mittelmeer sei derzeit so warm wie noch nie. Genau darin sieht der Meteorologe ein erhebliches Risiko für die kommenden Monate.

"Das Mittelmeer ist so warm wie noch nie, was für den Herbst ein großes Gefahrenpotential darstellt", warnt Wadsak.

Gleichzeitig kämpfen zahlreiche Regionen Europas mit Waldbränden. Diese würden laut dem Meteorologen immer schwieriger zu löschen.

"Unser Wetter immer extremer"

Für Wadsak sind die Entwicklungen dieses Sommers kein isoliertes Ereignis. Vielmehr sieht er darin eine Fortsetzung einer langfristigen Entwicklung: "All das ist heuer keine Ausnahme, sondern bestätigt den Trend, dass unser Wetter immer extremer wird."

Als Ursache nennt der Meteorologe klar den Klimawandel. Für jene, die diesen Zusammenhang weiterhin nicht erkennen würden, habe er nach eigenen Angaben sogar künstliche Intelligenz bemüht.

"Für die letzten wenigen hier, die noch nicht erkennen können – dass hinter alle dem der Klimawandel steckt – hab ich ChatGPT arbeiten lassen", schreibt Wadsak und postet dazu einen Screenshot von insgesamt zehn Aussagen, die er in ChatGPT geschrieben hat.

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