Er spricht gerne über das Wette, in der ZiB tut er das schon seit über 16 Jahren. Aber noch lieber redet Marcus Wadsak (49) momentan über den Klimawandel und wie wir eine Klimakatastrophe verhindern können. Denn für ihn ist es immer noch nicht zu spät dafür. Wadsak im Interview über…
"Ich habe ja vor Jahren schon eines über das Wetter geschrieben und mir gedacht, dass es erfolgreich sein sollte. Denn alle Menschen reden ja gerne darüber. Von dem neuen Buch sind jetzt bereits 10.000 Stück weg, und die zweite Auflage mit 5.000 Exemplaren liegt schon in den Läden. Es wurden also vom Klimawandel-Buch schon doppelt so viele verkauft wie vom ersten."
"Ich finde es total spannend, dass jetzt, fast ein halbes Jahr, nachdem das Buch erschienen ist, so viele Menschen kommen. Es sind hauptsächlich Junge, und etwa die Hälfte von ihnen hat das Buch auch gelesen."
"Das Thema ist nicht neu. Schon vor 30 Jahren hat es geheißen, dass wir in eine Katastrophe geraten, wenn wir nichts ändern. Der Wissensstand der Leute hat zugenommen, nur wir handeln nicht danach. Es geht immer noch um eine Reduktion von CO2 und Treibhausgasen. Bei Corona haben wir das Leben von einem Moment auf den anderen verändert. Aber beim Klimawandel glauben viele, das sei zu schwierig. Aber das ist nicht so."
"Nein, der Klimawandel ist dafür zu etabliert. Gleichzeitig ist er auch nicht geeignet, um von Corona abzulenken."
"Ich werde im Lift oder im Supermarkt mittlerweile öfter auf das Klima als auf das Wetter angesprochen. Und ich freue mich tatsächlich, wenn die Leute mit mir darüber sprechen wollen!"
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