Die Wahl im Heiligen Land ist geschlagen. Dabei kam es im Bezirk Reutte zu einer kleinen Kuriosität. Keiner der Stimmberechtigten kreuzte die Sozialdemokraten an.
Acht Parteien standen zur Wahl. Sechs Davon könnten es in den Landtag schaffen. Einzig die Kleinparteien Family und Impuls verfehlen die Fünf-Prozent-Hürde deutlich.
Die SPÖ konnte unter Spitzenkandidatin Elisabeth Blanik den zweiten Platz hinter der ÖVP absichern. Die FPÖ konnte zwar den größten Zuwachs verbuchen, jedoch reichte es nicht, um die Sozialdemokraten von Platz zwei zu stoßen.
Doch nicht alle Gemeinden standen hinter der SPÖ. Im Bezirk Reutte kam es zu einer kleinen Kuriosität: In der Gemeinde Jungholz gab niemand der Stimmberechtigten ihre Stimme der SPÖ.
Keine Stimme für Blanik
Der Grund dafür ist wohl, dass nur 95 Personen wahlberechtigt waren. Davon blieben 34 Stimmberechtigte zu Hause. Eine klare Mehrheit kreuzte das Feld neben der ÖVP an: 78,69 Prozent fielen auf die Platter-Partei. Sechs Jungholzer gaben ihre Stimmen der FPÖ, jeweils drei den Grünen und der Kleinpartei Fritz. Eine Person schenkte Family sein Kreuzchen.
Somit gingen Impuls, NEOS und die SPÖ leer aus. Trotz der geringen Anzahl der Wähler, wird die Spitzenkandidatin Elisabeth Blanik verärgert sein. Womöglich sollte sie der Gemeinde Jungholz in Zukunft ein paar mehr Besuche abstatten.
(slo)