Wahlkarten-Pannen: Jetzt soll Druckerei blechen

Wegen defekter Wahlkarten-Kuverts muss die Stichwahl verschoben werden - für den Schadenersatz soll die Firma kbprintcom.at aufkommen.

Die Staatsdruckerei soll jetzt neue Taschen herstellen, damit die Stichwahl am 4. Dezember endlich über die Bühne gehen kann. Die Druckerei der Pannen-Kuverts, deren Kleber sich auflöste, ist damit aber noch lange nicht aus dem Schneider: Innenminister Wolfgang Sobotka (VP) kündigte am Dienstag vor dem Ministerrat an, der Schaden werde als Regress zu fordern sein. Für den gestrichenen Termin am 2. Oktober fallen zumindest die Portokosten von 2,2 Millionen an.

weist der Innenminister die Schuld für das Wahl-Debakel von sich und schließt einen Rücktritt aus.

- jetzt Kommentar zum Kuvert-Kabarett lesen.

Das Vöcklabrucker Familienunternehmen war bereits im Vorjahr in unruhiges Fahrwasser geraten, nun drohen neue Forderungen in Millionenhöhe. Die kbprintcom.at ist die einzige Firma in Österreich, die die modernen Wahlkartenkuverts herstellen kann. Daher sollen am 4. Dezember die alten Kuverts von vor 2009 zum Einsatz kommen.

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