Lothar Lockl, Obmann des Vereins Gemeinsam für Van der Bellen, ist die Verschiebung der Hofburg-Wahl zwar "ärgerlich, aber sachlich wohl richtig". Die FPÖ hingegen kritisiert die Verschiebung.
Lothar Lockl, Obmann des Vereins „Gemeinsam für Van der Bellen“, ist die Verschiebung der Hofburg-Wahl zwar "ärgerlich, aber sachlich wohl richtig". Die FPÖ hingegen kritisiert die Verschiebung.
"Die Wahl hätte nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden können", sagte Lockl im Ö1-Mittagsjournal. Über den Termin wollte Lockl nicht spekulieren, das sei Sache des Nationalrats.
- jetzt Kommentar von Christiane Tauzher lesen.
Zuvor hatte das Wahlkampfteam von Van der Bellen appelliert: "Lassen Sie sich nicht abschrecken. Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch."
Kritik von FPÖ
Die FPÖ kritisierte die Verschiebung. "Ein Gesetz, dem die FPÖ zustimmen kann, muss eine Reform der Briefwahl im Sinne unserer Vorschläge beinhalten, sagte Generalsekretär Herbert Kickl in einer Aussendung.
"Die Regierung ist nicht in der Lage, eine korrekte Wahl fristgerecht sicherzustellen, die Peinlichkeiten nehmen kein Ende. Eine Reform der Briefwahl, wie von den Freiheitlichen vorgeschlagen, ist die einfachste und sauberste Lösung. Stattdessen wird das Ansehen Österreichs durch eine Verschiebung der Wahl und legistische Flickschusterei weiter beschädigt und das Gesetz von einer rot-schwarz-grünen Allianz gedreht, gebeugt und gewendet. Ein Schelm, der Böses denkt", so Kickl.
Die Freiheitlichen hatten zuvor vorgeschlagen, die Briefwahl auf ihren ursprünglichen Zweck als Wahlmöglichkeit für Auslandsösterreicher zu beschränken.