Die Hitzewelle hat Österreich einen historischen Tag beschert! Am Dienstagnachmittag wurde in Wien-Stammersdorf mit 41 Grad ein neuer Allzeitrekord gemessen. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 40,5 Grad aus dem Jahr 2013 übertroffen.
Auch an weiteren Messstationen wurden neue Bestmarken registriert. In Langenlebarn im Tullnerfeld stieg das Thermometer auf 40,7 Grad, in St. Pölten auf 40,6 Grad.
Mit dem Rekord ist die Hitzewelle allerdings noch nicht vorbei. Bereits am Mittwoch werden vor allem im Wiener Becken, im Weinviertel, im Industrieviertel und im Nordburgenland erneut Höchstwerte von bis zu 41 Grad erwartet. Vereinzelt könnten die Temperaturen sogar noch darüber liegen.
Wie hoch die Werte tatsächlich ausfallen, lässt sich laut Meteorologen derzeit nur schwer vorhersagen. Grund dafür sind die ausgetrockneten Böden. Weil kaum noch Feuchtigkeit vorhanden ist, fehlt die kühlende Wirkung der Verdunstung.
Auch im Südburgenland und möglicherweise in der Südoststeiermark könnte die 40-Grad-Marke erreicht werden. Deutlich kühler bleibt es im Westen - in Bregenz werden etwa 32 Grad erwartet.
Die historischen Temperaturen sorgen selbst bei Wetter-Experten für Staunen. "Der Allzeitrekord ist gebrochen: +41.0 Grad, gab es in der 259-jährigen Messgeschichte noch nie! BRUTAL - an gleich 9 Wetterstationen wurde der 40er geknackt", schreibt Meteorologe Sigi Fink.
Später ergänzte er: "Und es fühlt sich um 17:25 Uhr immer noch wie im #Backofen an, wir messen jetzt noch +40.5 Grad in Sankt Pölten. Mehr Worte braucht es zu dem Wahnsinn nicht mehr".
Auch am Mittwoch bleibt die extreme Hitze das bestimmende Thema - weitere Rekordwerte sind nicht ausgeschlossen.