Es gibt noch Hoffnung

Wal "Timmy" – jetzt Rettung per Katamaran geplant

Ein gestrandeter Buckelwal vor Wismar gibt nicht auf. Nun erwägt der Minister eine außergewöhnliche Rettungsaktion mit Gurten und einem Katamaran.
Newsdesk Heute
05.04.2026, 19:22
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Die Hoffnung für den vor der Insel Poel bei Wismar erneut gestrandeten Buckelwal ist noch nicht erloschen. Eigentlich waren alle Rettungsversuche eingestellt worden, doch jetzt bringt Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus eine neue Möglichkeit ins Spiel.

Der Plan: Ein Spezial-Katamaran aus Dänemark könnte den Wal namens Timmy aufnehmen und in tieferes Wasser bringen. Ob diese Aktion durchgeführt wird, hängt jedoch von einem gesundheitlichen Gutachten ab.

Laut n-tv.de sollen dabei 80 Zentimeter bis ein Meter breite Gurte unter dem Wal durchgespült werden - ganz vorsichtig, um das Tier nicht zu verletzen. Anschließend soll der Meeressäuger hochgehoben und auf ein Netz gelegt werden, um ihn lebend transportieren zu können.

Gesundheitszustand kritisch

Aktuell geht es dem Buckelwal aber "wirklich ganz schlecht", wie Backhaus betonte. Das Tier zeigt zwar immer wieder Regungen, doch die Experten können nicht vorhersagen, ob er überleben wird.

Ein großes Problem ist der Salzgehalt der Ostsee. Dieser unterscheidet sich deutlich von dem, was Buckelwale in der Nordsee oder im Atlantik gewohnt sind. Die Folge: Timmy hat Hautprobleme, die seinen Gesundheitszustand massiv beeinträchtigen.

Hoffnung stirbt zuletzt

Ob der dänische Katamaran tatsächlich zum Einsatz kommt, wird sich in den nächsten Stunden entscheiden. Experten vor Ort prüfen derzeit die Lage des Wals. Für alle Tierfreunde heißt es nun: Daumen drücken für Timmy.

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