Ein Feuer im Bereich des Mühlbachkogels hält seit Samstag zahlreiche Einsatzkräfte auf Trab. Seit dem 25. April 2026 kämpfen Feuerwehr, Polizei und Luftunterstützung gegen die Flammen – bislang wurde niemand verletzt.
Entdeckt wurde der Brand kurz vor Mittag von einer Wanderin, die sofort Alarm schlug. Als die ersten Kräfte eintrafen, hatte sich das Feuer durch den Wind bereits deutlich ausgebreitet. Daraufhin wurde umgehend ein größerer Löscheinsatz gestartet.
Ein Video zeigt das Inferno:
Aktuell sind bis zu 35 Feuerwehren mit rund 140 Einsatzkräften und mehr als 40 Fahrzeugen vor Ort. Die Situation bleibt herausfordernd: Das Gelände erschwert die Arbeiten zusätzlich, und die Flammen haben bereits auf angrenzende Hangbereiche übergegriffen.
Unterstützung kommt aus der Luft und vom Boden – neben Polizeistreifen sind auch Polizeidrohnen sowie mehrere Hubschrauber im Einsatz, darunter Maschinen des Bundesheeres und zivile Luftfahrzeuge.
Im Zuge der Ermittlungen trafen die Behörden mehrere Forstarbeiter in unmittelbarer Nähe des Brandortes an. Eine konkrete Ursache für das Feuer konnte bisher jedoch nicht festgestellt werden. Die Untersuchungen laufen weiter, werden jedoch durch die anhaltenden Löscharbeiten erschwert.
Die Löscharbeiten werden weiterhin fortgesetzt. Die Polizei ersucht, das betroffene Gebiet rund um den Brandort großräumig zu meiden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.