Brände wüten auch in Italien: Feuerteufel in Haft

Trockenheit und Hitze sorgen in Italien für Waldbrände: in der Toskana, vor Rom, am Fuße des Vesuv bei Neapel und in Kalabrien. Ein Brandstifter ist in Haft.

In zahlreichen südeuropäischen Ländern wie Kroatien, Portugal, Montenegro und Italien kämpfen Feuerwehren mit heftigen Waldbränden. In der Toskana, in Latium sowie am Fuße des Vesuvs bei Neapel und in Kalabrien wüten die Flammen zum Teil bereits seit mehreren Tagen.

Feuerteufel zündete Wald an

Schuld sind nicht nur Trockenheit und Hitze. In Castelfusano, vor den Toren der italienischen Hauptstadt Rom, wurde ein 22-jähriger Feuerteufel gefasst, der einen Pinienwald angezündet hatte. Er wurde von Carabinieri unmittelbar nach der Tat beobachtet. Der junge Mann versuchte zunächst noch, sich im Gebüsch zu verstecken, wurde aber rasch festgenommen.

Der Brand in Castelfusano bei Rom. (Quelle: Youtube)

Das Feuer breitete sich durch Trockenheit und Winde rasch aus. Schwarze Rauchsäulen waren nicht nur in Rom sondern auch an mehreren nahegelegenen Badestränden bei Ostia zu sehen. Auch an der weiter nördlich gelegenen toskanischen Mittelmeerküste mussten mehrere Badestrände evakuiert werden.

Der Brand in Castelfusano bei Rom. (Quelle: Youtube)

Nicht nur in Mittelitalien, auch im Süden kämpfen die Einsatzkräfte mit heftigen Waldbränden. Seit Tagen sind Feuerwehren und Löschflugzeuge am Fuß des Vesuvs bei Neapel im Einsatz. Auch in Kalabrien und auf Sizilien wüten seit Tagen Waldbrände. Im Süden Italien gab es dadurch bereits mehrere Todesopfer.

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(hos)

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