Wenn Sie zur Zeit von der Österreichischen Post ein freundliches Mail im Posteingang haben, ist die Chance groß, dass es sich um einen besonders scheußlichen Virus handelt. Zig-Tausende User sind betroffen!
Täuschend echt ist das Logo der Post, doch dass das Mail nicht wirklich um eine Zustellbenachrichtigung handelt, erkennt man, wenn man den Text näher unter die Lupe nimmt. Die Grammatik ist fehlerhaft und Punkte über dem Ü gibt es auch keine.
Drücken Sie keinesfall auf "herunterladen". Denn statt eines harmlosen Dokuments wird ein Cryptoblocker aktiviert, der sämtliche Dateien auf ihrem Rechner verschlüsselt. Am besten ist, Sie löschen das Mail auch aus Ihrem Ordner "gelöschte Objekte".
Erst gegen Geld, so wird versprochen, sollen die Daten wieder freigegeben werden. Überweisen Sie das Geld nicht! Es ist keinesfalls sicher, dass die Erpresser ihrem Versprechen Folge leisten und Sie wieder Zugriff auf Ihre Daten bekommen.
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Tipps zur Vorbeugung gegen Viren und Internetbetrug der Polizei
Seien Sie vorsichtig beim Erhalt von E-Mails, deren Absender Sie nicht kennen oder wenn Sie keine entsprechenden Mitteilungen erwarten.
Achten Sie auf die Schreibweise und Rechtschreibung solcher Nachrichten. Täter verwenden hier gerne Übersetzungsprogramme, wodurch der Betrug leicht erkennbar ist.
Öffnen Sie keinesfalls Ihnen unbekannte Dateianhänge, ohne sich vorher von deren "Echtheit" zu überzeugen.
Legen Sie sich eine Backup-Strategie Ihrer Daten zu. Trennen Sie das Backup-Medium nach der Sicherung vom System, um ein Übergreifen durch die Schadsoftware zu verhindern.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Tipps für einen sicheren Umgang mit dem Internet und Schutz vor IT-Kriminalität der Kriminalprävention:
Wenn Sie sich unsicher sind, öffnen Sie derartige Dateien in einer gesicherten Umgebung (Sandbox, virtuelle Systeme mit Option auf Rücksetzung) oder bedienen Sie sich unterstützenden Seiten im Internet (z.B. Virustotal.com).
Ändern Sie regelmäßig Ihre Zugangsdaten, verwenden Sie unterschiedliche und komplexe Passwörter für verschiedene Accounts und Anwendungen.
Legen Sie sich eine BackUp-Strategie Ihrer Daten zu. Trennen Sie das BackUp-Medium nach der Sicherung vom System und lösen Sie Share-Links zu BackUp Servern nach erfolgter Sicherung wieder auf, um ein Übergreifen durch die Schadsoftware zu verhindern.
Beschränken Sie die Benutzerrechte der jeweiligen User so weit als möglich und arbeiten Sie nur unter dem Administrator-Account, wenn dies unbedingt notwendig ist.
Die Investition in eine entsprechende Sicherheits- und BackUp-Lösung erspart Ihnen Sorgen und Ärger und finanziell höhere Verluste!
Wir raten den geforderten Betrag nicht zu bezahlen, es sei denn, dass die Wiederherstellung der Daten für Sie unumgänglich ist. Eine Garantie auf eine solche, selbst nach Bezahlung, gibt es nicht! Eine letztendliche Entscheidung darüber müssen Sie für sich selbst treffen.