Gefährliche Wirkstoffe

Warnung: Viagra in diesen Schokoladen

Das Ministerium in Nordrhein-Westfalen warnt vor verschreibungspflichtigen Substanzen in Schokoladen und Nahrungsergänzungsmitteln.
Technik Heute
17.06.2026, 19:15
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

In mehreren Schokoladenprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln wurden verschreibungspflichtige Wirkstoffe entdeckt. Die Behörden raten dringend davon ab, die Produkte zu verzehren - im besten Fall sollte man sie sofort entsorgen.

Konkret wurden in den Produkten die Wirkstoffe Sildenafil und teilweise Tadalafil gefunden. Diese Substanzen sind normalerweise verschreibungspflichtig und werden zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie chip.de berichtet, sind unter anderem die Produkte Gold Q7 Chocolate, Gold Q7 Chocella Herbal Mixed Chocolate Cream, Erkexin Herbal Mixed Paste sowie zwei Erzeugnisse der Marke Etumax betroffen. Da die Vertriebswege über Online-Marktplätze und den grenzüberschreitenden Handel oft undurchsichtig sind, gehen die Behörden von einer landesweiten Verfügbarkeit aus.

Diese Gefahren drohen beim Verzehr

Die Verbraucherzentrale warnt eindringlich vor dem Konsum solcher Präparate. Diese Substanzen werden häufig in angeblich rein pflanzlichen Potenzmitteln illegal zugesetzt und als Nahrungsergänzungsmittel getarnt.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Herzmedikamenten, die Nitrate enthalten, kann es zu einem lebensgefährlichen Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufkollaps kommen. Personen mit Vorerkrankungen wie unkontrolliertem Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen haben ein erhöhtes Risiko für kardiologische Notfälle.

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Seh- und Hörstörungen, darunter plötzliche Sehverluste, sowie das Risiko von Dauererektionen, die ohne ärztliche Behandlung zu dauerhaften Schäden führen können. Experten raten daher dringend vom Verzehr der als illegale Einfuhr eingestuften Produkte ab.

{title && {title} } tec, {title && {title} } 17.06.2026, 19:15
Jetzt E-Paper lesen