Der Rhone-Gletscher im Kanton Wallis in der Schweiz ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch Opfer des Klimawandels. Die Mitarbeiter der Eisgrotte der Rhone-Alpen haben nun Maßnahmen ergriffen, die den Gletscher retten sollen.
Zugedeckt
Sie haben Vliesdecken geschnappt und über die riesigen Eisflächen ausgebreitet. Von weitem ist es fast nicht zu sehen, geht man näher ran, bietet sich eine nützliche Fetzenlandschaft.
Die Decken schützen vor Sonnenlicht und halten das Eis kühl. So will man dem ständigen Schmelzen Einhalt gebieten. Das wirkt zwar nur punktuell, angesichts der erschreckenden Zahlen - pro Jahr verschwinden 230 Meter Gletscher - ist es aber besser als nichts.