Beauty-Innovation: Was ist ein Molekularparfüm?

Feine Nasen haben eine neue Leidenschaft: Molekularparfüms. Was sie so anders macht und warum sie revolutionär sind, erklären wir hier.

Seit einiger Zeit "geistern" schon die Molekularparfüms durch die Regale der Parfümerien und setzen in der Beauty-Branche neue Akzente.

Doch was sind diese Molekularparfüms? Und was macht sie so besonders?

Was einem beim ersten "Schnupperer" gleich auffällt ist, dass sich Molekularparfüms im Flakon anders riechen, als wenn man sie auf die Haut aufsprüht. Denn im Gegensatz zu anderen Parfüms sind die Duftmoleküle hier isoliert und gehen mit jeder Haut eine individuelle Verbindung ein. Soll heißen: An jedem Menschen kann ein Molekularparfüm etwas anders riechen.

Ein weiterer Effekt, den man bemerken kann: Oft können selbst die Parfümträger den Duft nicht riechen.

Diese Düfte sind aber nicht nur in ihrer Herstellung komplex, sondern auch in der Wirkung. Unterschiedliche Noten, wie sie in der herkömmlichen Parfümerie-Lehre zur Basis jedes Parfüms gehören, werden nicht unbedingt eingesetzt.

Und genau dieser Quantensprung in der Parfümerie, wurde von Geza Schön 1996 erstmals im Labor zusammen gesetzt. Damals wollte allerdings niemand seine Innovation auf den Markt bringen, also gründete er seine eigene Marke ("Molecule One"), die seither zu den Pionier-Unternehmen in diesem Bereich zählt.

Grundstoff dabei ist Iso E Super. Was nach einer Benzinmischung an der Tankstelle klingt, bringt die Pheromone zum Glühen!

Iso E Super wurde aber schon vorher in anderen Parfüms am Markt eingesetzt. Das legendäre Designhaus Halston aus New York brachte es 1975 in einem Parfüm auf den Markt. Später kam es bei Christian Dior's Fahrenheit in die Regale. Letzteres ist bis heute ein Bestseller.

(mia)

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