Was macht denn dieser Tiger im Büro?

Wie sich die virtuellen Tiere in die echte Umgebung integrieren, siehst du im obigen Clip. (Video erstellt mit Wibbitz)
Wie sich die virtuellen Tiere in die echte Umgebung integrieren, siehst du im obigen Clip. (Video erstellt mit Wibbitz)
Google hat eine spektakuläre neue Funktion im Angebot. Wer mit dem Handy nach einem Tier googelt, kann eine virtuelle Version davon in der Realität platzieren.
Die dreidimensionalen Tiere in Lebensgröße können mit einem Handy direkt zu dir nach Hause oder ins Büro geholt werden.

Auf Android ist die App Google Arcore notwendig, damit man sich die Tiere im Augmented-Reality-Modus ansehen kann. Bei iOS muss der Safari-Browser verwendet werden.

Und so geht es:

1. Öffne einen Browser deiner Wahl (auf Android, bei iOS funktioniert es nur mit Safari).

2. Suche bei Google nach einem beliebigen Suchbegriff.

3. Scrolle zum Ende der Seite ganz nach unten und klicke dort auf Einstellungen.

4. Tippe auf Sucheinstellungen.

5. Tippe danach auf Eine weitere Sprache hinzufügen.

6. Aktiviere die Option English.

7. Tippe auf Speichern.

8. Bestätige die erscheinende Mitteilung mit Okay.

9. Suche nun in der Google-Suche nach einem Tier (zum Beispiel Tiger, Wolf, Hai, Katze, Hund, Panda) und scrolle etwas nach unten.

10. Tippe dann auf der englischen Suchseite auf den Eintrag View in 3D.

Hinweis: Die Funktion ist in Österreich noch nicht offiziell erhältlich. Das oben gezeigte Vorgehen ist ein Trick, damit es dennoch klappt.

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Was will Google damit?

Bei den Augmented-Reality-Elementen in der Google-Suche gehe es vor allem darum, einen Sinn für den Maßstab und Details zu geben, schreibt die für diesen Bereich verantwortliche Mitarbeiterin in einem Blogeintrag. Es sei eine Sache, darüber zu lesen, wie groß ein Hai werden könne. Ihn im Verhältnis mit der eigenen Umgebung zu sehen, sei jedoch etwas ganz anderes.

Möglich ist aber auch, dass Google daran arbeitet, im Bereich Augmented Reality neue Geschäftsmodelle einzuführen. Denn der Konzern arbeitet unter anderem mit Firmen wie New Balance, Volvo und Samsung zusammen. Wenn man sich etwa neue Schuhe kaufen wolle, könne man diese direkt als 3-D-Modell ansehen und damit interagieren.

Neue Lens-Funktionen

Auch mit der sogenannten Google Lens wird man zusätzliche Möglichkeiten erhalten. Zum Beispiel könne man damit das Handy über eine Speisekarte halten und dann auf ein Gericht klicken, um mehr darüber zu erfahren. Unter anderem werden dann etwa Bewertungen von anderen Kunden angezeigt.

Wie man es von der Translate-App kennt, können mit Google Lens auch Texte in fremden Sprachen direkt übersetzt werden. Über 100 Sprachen würden angeboten, schreibt der Suchmaschinenriese.

Auch für die rund 800 Millionen Erwachsenen, die Mühe haben Formulare oder den Busfahrplan zu lesen, werde es eine neue Funktion geben. So könne Google Lens auch geschriebene Texte vorlesen. Dies werde zuerst jedoch beim sogenannten Google Go angeboten, einer App für Handys die weniger als 50 Euro kosten. (swe)

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