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Was man als Profi-Gamer wirklich verdient

Beruf: Profi-Gamer. Doch kann man damit leben? Wir zeigen am Beispiel "Overwatch", was professionelle Gamer verdienen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:41

Profi-Gamer-Gehälter sind durchaus unterschiedlich und meist ein gut gehütetes Geheimnis. Bekannt werden meist nur die Preisgelder von großen Turnieren – was Zocker bei diversen Teams von den Verantwortlichen verdienen, ist oft unklar. Licht in die Sache bringt nun die "Overwatch League", die sich dem Wachstum des professionellen eSports verschrieben hat.

Die ersten sieben Teams als Teilnehmer an der ersten Saison der "Overwatch League" werden von einem Mix aus eSports-Organisationen, Größen der Sportbranche und Technologieunternehmen geleitet. Boston, Los Angeles, Miami-Orlando, New York City, San Francisco, Seoul und Shanghai gehören zu den ersten Weltstädten, die den Hintergrund für die Spitzenliga des Overwatch-eSports bieten.

30 Millionen Kandidaten

Nachdem die ersten Teams nun stehen, geht es ans Eingemachte, nämlich das Geld. Was das Schöne dabei ist: potenziell jeder der mehr als 30 Millionen Spieler von Overwatch (die volljährig und anderweitig zum Spielen befugt sind) werden als potenzielle Teilnehmer in der "Overwatch League" betrachtet. Scouts durchsuchen nun die Bestenlisten nach künftigen Profizockern.

Wird ein Spieler kontaktiert und für ein Team ausgewählt (die Anwerbung läuft vom 1. August bis zum 30. Oktober 2017), dann winkt ihnen ein garantierter einjähriger Vertrag mit der Option einer einjährigen Verlängerung. Das Mindestgehalt für Spieler beträgt dabei 50.000 Dollar, umgerechnet 42.800 Euro pro Jahr. Knapp über 3.000 Euro im Monat, wenn man das auf 14 Gehälter rechnet.

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Am Preisgeld mitgeschnitten

Das klingt nicht schlecht, ist aber als Mindestgehalt die Spitze des Geldbergs. Teams werden Spielern außerdem eine Krankenversicherung und einen Altersvorsorgeplan bieten. Und: Teams müssen mindestens die Hälfte der Leistungsboni ihres Teams (Geld, das in Playoffs oder anderen Events der Liga gewonnen wurde) direkt an ihre Spieler auszahlen. Das sind immerhin potenzielle 3 Millionen Euro, von denen mindestens eine Million an die Champions der ersten Saison geht. Unterkünfte und Trainingsmöglichkeiten gibt es schließlich auch noch gratis. (rfi)

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