Trautes Heim, Glück allein? Für eine Wienerin rückte der Wohntraum nach einem Wasserschaden in Wien-Donaustadt in weite Ferne. Die dreifache Mutter Mia* (40, Name von der Redaktion geändert) kämpft derzeit mit den Folgeschäden in ihrer Gemeindebauwohnung.
"Das Wasser ist einfach runtergeronnen, es war wie eine zweite Dusche", schildert Mia im "Heute"-Talk. Videos zeigen das Ausmaß des Schadens: Notdürftig fing die Familie das Wasser mit Kübeln und Handtüchern auf.
"Unser Wohnraum war von heute auf morgen extrem eingeschränkt", schildert die 40-Jährige weiter. Vor allem ihr einjähriges Kind leidet unter der ungewohnten Situation. Mia fragte daher bei Wiener Wohnen nach einer Ersatzwohnung, doch diese wurde ihr verwehrt.
Glücklicherweise stellte ein Bekannter der Familie Matratzen zu Verfügung, denn das Wasser hatte auch vor den Betten der Wiener nicht Halt gemacht. "Im Vorzimmer bröckelt bereits alles ab. Ich habe Angst, dass sich Schimmel bildet, zumal ich Bronchitis hab", so Mia verzweifelt.
Gegenüber "Heute" gab die Pressestelle von Wiener Wohnen ein Statement zur Wohnsituation der Familie ab. Wie sich herausstellte, entstand der Wasserschaden am Dach. Aufgrund des starken Schneefalls war es nicht möglich, den Schaden sofort zu beheben.
"In der Zwischenzeit wurden die notwendigen Arbeiten erledigt und die Instandsetzung der Folgeschäden im Inneren der Wohnung beauftragt", erklärt der Pressesprecher. Bei einer Begehung seien die Schäden jedoch nicht als gravierend genug eingestuft worden, um einen Wohnungswechsel zu veranlassen.
Die Handwerker sollen während der Arbeiten dafür sorgen, dass die Familie trotz der Reparaturen möglichst ohne große Beeinträchtigungen leben kann.
Für Mia bleibt die Situation dennoch bitter: Erst im Dezember ist die Familie eingezogen – und schon nach so kurzer Zeit gibt es Probleme. Wann die Arbeiten an den Folgeschäden abgeschlossen sein werden, ist derzeit noch offen.