Wechsel fix: ÖFB-Kicker teilt gegen seinen Ex-Klub aus

Kevin Danso
Kevin DansoPicturedesk
Der wochenlange Transfer-Streit zwischen Kevin Danso und dem FC Augsburg hat ein Ende. Der Abwehrspieler unterschrieb am Freitagabend bei RC Lens. 

In den vergangenen Wochen hatte der 22-Jährige klar gemacht, den deutschen Bundesligisten verlassen zu wollen, um zum französischen Ligue-1-Klub zu wechseln. Augsburg hatte sich allerdings mit Verweis auf Dansos noch bis 2024 laufenden Vertrag quer gelegt. Im Trainingslager war es dann zum Eklat gekommen, Danso hatte sich mit Klub-Boss Stefan Reuter und Coach Markus Weinzierl zerstritten, verließ das Team-Camp vorzeitig. 

Nun hat sich Augsburg mit Lens auf einen Wechsel des ÖFB-Teamverteidigers geeinigt. Die Franzosen bezahlen rund sieben Millionen Euro für Danso. 

"Wollte einen Neustart"

Nachdem der Deal nun durch ist, äußerte sich auch der ÖFB-Verteidiger auf Instagram zum Wechsel, teilte noch einmal gegen seinen Ex-Klub aus. "Ich werde dem FC Augsburg immer dankbar dafür sein, dass ich dort Profi werden durfte. Trotzdem passten unsere Vorstellungen schon früh nicht mehr zusammen", erklärte der Abwehrspieler mit Blick auf die letzten beiden Saisonen, als Danso an Southampton und Fortuna Düsseldorf verliehen worden war. 

Außerdem hätte es "eindeutige Signale" gegeben, dass er nur als Backup eingeplant sei. "Ich bin aber jung und ehrgeizig und will spielen. Deshalb wollte ich einen Neustart bei einem Verein, der mir vertraut und der voll auf mich setzt. Das habe ich den Verantwortlichen des FC Augsburg auch frühzeitig gesagt", erklärte Danso weiter. 

Augsburg hat sich "nicht an sein Wort gehalten"

"Bei einem persönlichen Gespräch wurde mir mitgeteilt, dass ich weder noch einmal verliehen werden soll, noch an einen Bundesligisten abgegeben werde. Es wurde mir aber versprochen, dass man sich mit einem Transfer beschäftigen wird, wenn sich ein Verein aus dem Ausland für mich interessiert. Diese Bedingungen habe ich respektiert und akzeptiert", schilderte der 22-Jährige weiter. 

Schließlich lag dann das Angebot aus Lens vor. "Der FCA hat sich nicht an sein Wort gehalten und mich nicht ernst genommen. Dies hat zu Frustration und mentalen Blockaden geführt", schilderte der ÖFB-Legionär weiter. Lens habe sich anders verhalten. "Ich bin dem RC Lens sehr dankbar, dass der Klub von Beginn an meinen Rücken gestärkt, zu mir gehalten und die nötige Geduld aufgebracht hat, bis der Transfer zustande gekommen ist."

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