Leverkusen ist Bayern-Jäger Nummer eins! Die Werkself überholte am zehnten Spieltag der deutschen Bundesliga Dortmund und Leipzig, ist neuer Tabellenzweiter und hat nur einen Punkt Rückstand auf den deutschen Rekordmeister.
Einer der Erfolgsgaranten: Aleksandar Dragovic. Er war in Leverkusen nicht immer gesetzt. Aktuell ist der ÖFB-Teamspieler in der Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken. Mit Edmond Tapsoba und Sven Bender fallen zwei Defensiv-Kräfte verletzt aus.
Der 29-Jährige nützt die Gunst der Stunde eindrucksvoll. In Leverkusen feiert man seine Zweikampfstärke, seinen Spielaufbau und nicht zuletzt seine jüngsten beiden Tore. Beim 2:1-Sieg gegen Aufsteiger Bielefeld erzielte er vor einer Woche den späten Siegestreffer. In der Europa League traf er beim 3:2-Sieg in Nizza.
Obwohl sein Vertrag im Sommer 2021 ausläuft, ist ein Transfer im Winter, mit dem der Klub noch Geld verdienen könnte, ausgeschlossen. Das bestätigt Sportdirektor Simon Rolfes der "Bild": "Drago bleibt, spielt richtig gut und ist sehr entschlossen. Auch für ihn gilt: Bei uns wird jeder Spieler gebraucht."
Roter Stern Belgrad hätte seine Fühler nach dem Wiener ausgestreckt. Daraus wird also nichts.
Dragovic muss darauf hoffen, dass er seine Topform bei Leverkusen über die kommenden Monate konservieren kann. Im Sommer tritt er mit Österreich bei der EM-Endrunde an. Mit seinen aktuellen Leistungen hat er beste Chancen auf ein Stammleiberl.