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Wedl Food Report 2017: So isst Österreich

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:07

Der Wedl Food Report 2017 wirft einen detaillierten und spannenden Blick auf das Essverhalten der Österreicherinnen un Österreicher. Insgesamt 1.330 Personen zwischen 18 und 69 Jahren wurden dazu eingehend befragt. Interessantes Detail am Rande: das Schnitzerl ist nicht die beliebteste Speisen bei Restaurantbesuchen.

Erfreulich ist das Ergebnis, dass rund drei Viertel der Befragten mehrmals die Woche den Kochlöffel schwingen. Mit 49 Prozent ist es fast die Hälfte aller Frauen, die beinahe täglich selber kocht. Nur bei knapp 5 Prozent wird die Herdplatte oder das Backrohr nie aufgedreht.

Auf Regionalität wird vor allem beim Frühstück besonders großen Wert gelegt. 28 Prozent empfinden das als wichtig. Bei Mittagessen muss es für 49 Prozent an erster Stelle schnell gehen. Erst dann zählt Nähe (32%) und ein günstiger Preis (30%). Beim Abendessen hingegen punktet das Restaurant mit Spezialitätenkarte (31%), schönem Ambiente (35%) und entspannter Ruhe beim Essen (32%).

Bei der wichtigsten Mahlzeit des Tages steht das Gebäck (95%) an erster Stelle, gefolgt von Butter (88%), Saft (87%) und Käse- (81%) sowie Wurstvariationen (79%).

Restaurant als "Belohnung"

Auswärts gegessen wird am häufigsten das Mittagessen. 51 Prozent der Befragten essen mittags nicht daheim. Eigentlich kein Wunder, sind doch die meisten der Befragten berufstätig. Während das Mittagessen allerdings für viele einzig dem Zweck der Nahrungsaufnahme dient, so sehen 53 Prozent das Abendessen im Restaurant oder im Wirtshaus als Belohnung. 

Die Pizza (16%) hat das Schnitzerl (14%) als liebste Speise im Restaurant knapp auf den zweiten Platz verbannt. 20 Prozent der Österreicher geben sich gerne experimentierfreudig und probieren oft neue Speisen aus.

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