Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Verkehrskontrolle Ende April im Bezirk Neusiedl am See. Polizisten hielten einen Mann an, der unter Suchtmitteleinfluss stand.
Bei den weiteren Ermittlungen wurden Cannabisblüten sichergestellt. Schließlich geriet ein mutmaßlicher Lieferant ins Visier der Ermittler. Die Spur führte zu einem 45-Jährigen nach Wien.
Aufgrund der Ermittlungsergebnisse wurde eine Durchsuchung seiner Wohnung angeordnet. Ende August rückten die Ermittler mit Unterstützung der WEGA an. In der Wohnung machten sie einen umfangreichen Fund.
Die Polizisten stellten zwei aktive Cannabis-Indoorplantagen mit insgesamt 51 Pflanzen sicher. Dazu kamen rund 1,2 Kilogramm Cannabisblüten und Cannabisharz sowie psychotrope Pilze.
Außerdem fanden die Einsatzkräfte rund 2.000 Euro Bargeld und einen Teleskopschlagstock. Dabei handelt es sich um eine verbotene Waffe.
Der 45-Jährige steht im Verdacht, insgesamt rund 13,2 Kilogramm Cannabisblüten erzeugt zu haben. Rund 7,3 Kilogramm davon soll er laut aktuellem Ermittlungsstand in Verkehr gebracht haben.