Wegen Corona: Österreicher so pessimistisch wie nie

Nix mit "Gutes Neues Jahr!": Corona lässt viele Österreicher pessimistisch ins Neue Jahr blicken.
Nix mit "Gutes Neues Jahr!": Corona lässt viele Österreicher pessimistisch ins Neue Jahr blicken.Getty Images
Noch nie hat das Linzer Meinungsforschungsinstitut IMAS in seiner Neujahrsumfrage eine derart schlechte Grundstimmung festgestellt. Der Grund: Corona!

Es war kein leichtes Jahr. Und das schlägt sich auch in der jüngsten Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitut IMAS (befragt wurden im November und Dezember 1.017 Österreicher ab 16 Jahren) nieder. Denn die Österreicher sind mehr als schlecht drauf!

Rückblickend meinten gerade einmal 22 Prozent, dass 2020 ein gutes Jahr gewesen sei. Für drei Viertel der Befragten war das zu Ende gehende Jahr sogar „schlecht“ (29 Prozent) oder „nicht besonders gut“ (46 Prozent), wie die am Montag veröffentlichte Studie ergab. Das berichtet orf.at.

Nur 28 Prozent blicken zuversichtlich ins Neue Jahr

Dabei war zu Jahresbeginn die Zuversicht der Österreicher noch recht groß. 60 Prozent gaben 2019 noch an, mit Zuversicht ins Neue Jahr zu starten. 

Auch für das kommende Jahr bleiben die Menschen in unserem Land pessimistisch. Nur 28 Prozent blicken mit Zuversicht auf 2021. Weitere 28 Prozent sind "eher skeptisch" und 38 Prozent machen sich Sorgen, was da noch kommen mag. Ängste haben vor allem Frauen (43 Prozent) und Personen der Altersgruppe 60+ (48 Prozent). Sechs Prozent machten keine Angaben. 

Das Linzer Meinungsforschungsinstitut wollte aber nicht nur die Stimmung wissen, sondern auch, worauf diese basiert. Und wenig überraschend: Der Hauptgrund für die negative Stimmung ist Corona. 27 Prozent all jener, die sorgenvoll in die Zukunft schauen, tun das wegen der Corona-Krise. 22 Prozent gaben an, dass die wirtschaftliche Entwicklung ihnen Sorgen mache, genauso wie die Angst um den eigenen Arbeitsplatz (17 Prozent). 

Trotz Corona: Menschen haben auch für 2021 Neujahrsvorsätze

Aber selbst bei den Optimisten bestimmt Corona die Grundhaltung. Allerdings überwiegt bei ihnen die Hoffnung auf den Impfstoff (33 Prozent) sowie die Ansicht, dass es nur besser werden könne (24 Prozent). 

Doch trotz Corona – die Neujahrsvorsätze bleiben, erhalten für 2021 sogar noch mehr an Bedeutung. Als Ziele genannt wurden, sich mehr bewegen zu wollen und bewusster zu leben. 44 Prozent all jener, die Neujahrsvorsätze haben, wollen künftig mehr sporteln (im Vorjahr sagten dies noch 35 Prozent), 40 Prozent möchten nun einen bewussteren Lebensstil führen (30 Prozent sagten dies im Vorjahr). Zwei Drittel der Bevölkerung hat sich für 2021 gar nichts Spezielles vorgenommen.

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