Wegen der Coronakrise werden jetzt erste Produkte knapp

Blick in die Shopping-Mall bei der Felberstraße in Wien. (Archivfoto)
Blick in die Shopping-Mall bei der Felberstraße in Wien. (Archivfoto)BKA/Georg Stefanik / OTS
Auf Haushaltsgeräte von einigen beliebten Herstellern muss man derzeit etwas länger warten. Schuld daran ist Corona - in vielfacher Hinsicht.

Im Moment komme es vor allem bei Haushaltsgeräten zu Wartezeiten von etwa zwei bis drei Monaten. Grund dafür ist, "dass in der Pandemiezeit, wo jetzt viele Leute Zeit zu Hause verbringen, auch verstärkt ins Zuhause investieren. Und draufgekommen sind, die Waschmaschine oder der Geschirrspüler, oder ich sollte gleich eine neue Küche kaufen", sagte Robert Pfarrwaller, Obmann des Elektrofachhandels in der Wirtschaftskammer gegenüber Ö1.

Wartezeiten von bis zu drei Monaten

Bei den Geschirrspülern hat der Engpass mehrere Gründe. Einerseits liegt es an der großen Nachfrage. Denn anders als Kühlschränke und Herde hat noch nicht jeder Haushalt einen Geschirrspüler. Daher schlagen viele jetzt in der Coronazeit zu. Andererseits kommt es aber auch zu Engpässen bei den Bauteilelieferanten. Rohstoffe, Chips und Vormaterialien sind derzeit schwer zu bekommen, sagt Pfarrwaller. Auch der Rückstau am Suezkanal und ein Container-Mangel in Asien habe die Lage verschärft.

Was also tun, wenn ich schnell ein neues Gerät brauche?

Wer etwas Flexibiltät bei der Modellauswahl seines Kühlschranks, Trockners, Kaffeevollautomaten, o.ä. mitbringt, findet sicherlich auch jetzt ein lagerndes Ersatzprodukt. Ansonsten ist etwas Geduld gefragt. In den nächsten zwei bis drei Monaten soll es aber zu einer Entspannung kommen, bekräftigt Marktführer Media Markt gegenüber Ö1.

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