Wegen Schweinefleisch und Allah – wilde Prügel in Lokal

Polizeifahrzeuge mit Blaulicht. Symbolbild
Polizeifahrzeuge mit Blaulicht. SymbolbildALEX HALADA / picturedesk.com
Weil ein Wirt Schweinefleisch verkauft und nicht zu Allah gebetet haben soll, rastete ein 28-Jähriger total aus. Er schlug zwei Personen zusammen.

Der tatverdächtige Syrer (28) spazierte am Montag gegen 21 Uhr in das Lokal eines Afghanen (24) in der Innenstadt von Bruck (Steiermark). Dort begab er sich sofort hinter die Theke und ging wie wild auf den 24-jährigen Lokalbetreiber los. Er schlug ihm ins Gesicht, drohte ihm mit einem Küchenmesser und verprügelte ihn dann weiter sowie auch eine andere anwesende Person in der Gaststätte.

Dabei äußerte der Tatverdächtige wirre teils religiöse Aussagen. Er beschuldigte den 24-Jährigen unter anderem, dass er Schweinefleisch verkaufe und nicht regelmäßig zu Allah bete. Er, sowie das weitere Opfer, wurden bei dem Angriff verletzt. Der 28-Jährige konnte festgenommen werden und wurde auf eine Polizeiinspektion gebracht. Dort musste dann die Cobra einschreiten.

Wieso der Syrer überhaupt in das Lokal während des Lockdowns gelangen konnte, blieb am Dienstag laut Polizei unklar. Seit Montag gilt österreichweit wieder ein harter Lockdown.

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