"Weiß überhaupt nicht, warum Alaba da vorne agiert"

David Alaba
David AlabaGepa
Nach der 0:4-Pleite in der WM-Qualifikation gegen Dänemark wird die Rolle von David Alaba immer heftiger diskutiert. 

Bei seinem Stammklub Bayern München spielt der 28-jährige Wiener Woche für Woche als Innenverteidiger auf Top-Niveau. Auf der linken Abwehrseite wurde Alaba einst zum Weltklasse-Spieler.

ÖFB-Teamchef Franco Foda bot den Bayern-Legionär gegen die Dänen allerdings als linken Flügelspieler auf. Der Wiener blieb - wie die komplette Mannschaft - offensiv blass, ließ Kreativität in der Spielgestaltung vermissen. 

Alaba "kein kreativer Kopf"

Deshalb ging "Sky"-Experte Alfred Tatar im Podcast "Der Audiobeweis" mit dem 28-Jährigen auch besonders hart ins Gericht. "Alaba? Da weiß ich überhaupt nicht, warum Alaba wieder da vorne in diesem Bereich agiert. Aus dem Fehler von Koller, wo er einmal Mittelstürmer spielen durfte, wurde nichts gelernt", so der 57-Jährige. "Alaba ist einmal kein kreativer Kopf. Im Gegenteil. Ich finde, dass er unser Offensivspiel in dieser vorderen Zone einfach hemmt. Arnautovic wäre ein kreativer Kopf", so der Ex-Fußballer weiter. 

Für Tatar ist ganz klar, wo Alaba spielen sollte: in der Abwehr. "Warum er da nicht agiert, ist eine andere Frage. Das entscheidet der Teamchef. Jeder Trainer hat seine eigene Art zu kochen. In diesem Fall sind es halt keine Hauben, die man dafür bekommt", so der "Sky"-Experte weiter. 

Kritik auch an Sabitzer

Tatar kritisierte allerdings auch die anderen Stars im ÖFB-Team. "Sabitzer funktioniert eigentlich nur in Leipzig. Im Nationalteam habe ich schon länger nicht gesehen, dass er dem Spiel mit Kreativität den Stempel aufdrückt. Wir haben keine kreativen Köpfe mehr, die einmal Dinge machen, die außerhalb des Erwartbaren sind." Das muss sich bis zur Europameisterschaft ändern...

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