Weiter keine Rettung von in Eis gefangenem Schiff

Die geplante Rettung von 74 im Eis der Antarktis eingeschlossenen Expeditionsteilnehmern ist vorerst gescheitert. Der Eisbrecher "Aurora Australis", der sich einen Weg zu dem Forschungsschiff "MV Akademik Shokalskiy" bahnen sollte, musste am Montag zunächst aufgeben.

ist vorerst gescheitert. Der Eisbrecher "Aurora Australis", der sich einen Weg zu dem Forschungsschiff "MV Akademik Shokalskiy" bahnen sollte, musste am Montag zunächst aufgeben.

Der Eisbrecher kam nur bis auf etwa 18 Kilometer an das Forschungsschiff heran. In der Region blase heftiger Wind, es gebe Schneefälle, teilte die Behörde mit. Bei schlechter Sicht sei eine Weiterfahrt zu gefährlich geworden. Deshalb bewege sich die "Aurora" jetzt zunächst wieder zurück in Richtung offenes Meer. Ein neuer Rettungsversuch sei geplant, sobald sich das Wetter bessere.

Rettung per Helikopter zu gefährlich

Auch eine Hubschrauberrettung der Expeditionsteilnehmer sei unter den Wetterbedingungen nicht möglich. Die Menschen an Bord seien nicht in Gefahr, die Stimmung sei gut und die Vorräte reichten für Wochen, versicherte die Behörde.

Das An Bord sind neben Wissenschaftlern auch 26 Touristen. Bereits am Freitag war ein chinesischer Eisbrecher mit einem Rettungseinsatz gescheitert.

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