Weiter über 3.100 Corona-Fälle in Österreich

Eine Corona-Patient wird auf der Intensivstation eines Spitals behandelt.
Eine Corona-Patient wird auf der Intensivstation eines Spitals behandelt.Bernd Wüstneck / dpa / picturedesk.com
Das Coronavirus breitet sich in Österreich nach wie vor weiter aus. So sind in den letzten 24 Stunden erneut deutlich über 3.000 Fälle hinzugekommen.

Ost-Österreich geht über Ostern wieder in einen harten Lockdown. Fünf Tage lang, von Gründonnerstag bis Osterdienstag, machen Wien, Niederösterreich und das Burgenland wieder dicht. Darauf haben sich die Landeschefs der drei Bundesländer mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober geeinigt.

Und dieser drastische Schritt war angesichts der steigenden Corona-Zahlen und der rapiden Ausbreitung der britischen Mutation wohl unausweichlich. Denn in den vergangenen Tag hat es stets eine hohe Zahl an Neuinfektionen gegeben – und zwar nicht nur in Wien, NÖ und dem Burgenland, sondern in ganz Österreich.

Die Corona-Lage im Land bleibt also auch Ende März weiter angespannt. In den letzten beiden Tagen wurden stets deutlich über 3.000 neue Corona-Fälle vermeldet, 3.415 Fälle am Dienstag und 3.289 Fälle am Mittwoch. Und auch am heutigen Donnerstag bleiben die Zahlen auf einem hohen Niveau.

3.124 Neuinfektionen an nur einem Tag

Laut "Heute"-Infos hat es nämlich erneut österreichweit insgesamt 3.124 Neuinfektionen und 27 Todesfälle gegeben. Zum Vergleich: am letzten Donnerstag waren es 3.357 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Patienten auf den Normal- (-17) und Intensivstationen (-1) ist gesunken.

Die Neuinfektionen in den Bundesländern:

Burgenland: 102

Kärnten: 120

Niederösterreich: 672

Oberösterreich: 445

Salzburg: 202

Steiermark: 229

Tirol: 247

Vorarlberg: 99

Wien: 1.008

Über 2.000 Corona-Patienten in Krankenhäusern

Bisher gab es in Österreich 526.393 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (9.30 Uhr) sind österreichweit 9.178 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 483.460 wieder genesen. Derzeit befinden sich 2.068 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 446 auf Intensivstationen betreut.

Der Betrieb des Dashboards des Gesundheitsministeriums erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und ist unter „covid19-dashboard.ages.at“ abrufbar. Das Dashboard bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS) und wird täglich, 14.00 Uhr, aktualisiert. Das EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird.

Das Bundesministerium für Inneres erhebt die Zahlen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) über eine Videokonferenz. Diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.

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