Weiteres Opfer der "Seitenspiegel-Masche" aufgetaucht

Der Betrüger gab an, dass sein Seitenspiegel touchiert wurde.
Der Betrüger gab an, dass sein Seitenspiegel touchiert wurde.Picturedesk/APA - Symbolbild
Einer sehr dreisten Masche fiel eine Klagenfurter Pkw-Lenkerin zum Opfer. Sie zahlte für einen Schaden, den sie gar nicht verursacht hatte. 

In Kärnten dürfte es zumindest ein weiteres Opfer des "Unfall-Betrügers" geben. Wie berichtet, täuschte am Sonntag der Lenker eines italienischen Fahrzeugs vor, von einem vorbeifahrenden Pkw touchiert worden zu sein. Nach dem sich daraufhin ein 58-Jähriger bei der Polizei gemeldet hat, wurde nun ein weiterer Fall bekannt. 

Auch eine 50-Jährige fiel der gleichen Masche zum Opfer, wie ORF Kärnten berichtet. Es liegt daher der Verdacht nahe, dass es sich um den gleichen Täter handelt. Die Frau berichtet, dass sie an einer Bushaltestelle vorbeigefahren ist. An ihrer Wohnadresse angekommen, stellte sie fest, dass ihr ein Fiat mit italienischem Kennzeichen gefolgt war. 

Frau übergab dem Fremden Geld

Mittels Übersetzungs-App machte der Unbekannte der Frau deutlich, dass sie beim Vorbeifahren den Seitenspiegel seines Pkw gestreift habe. Der Schaden würde 224 Euro betragen. Die Frau zahlte noch an Ort und Stelle, worauf der mutmaßliche Betrüger das Geld an sich nahm und sofort weiterfuhr. 

Wie auch schon beim ersten bekannten Fall handelt es sich beim Fahrzeug des Verdächtigen um einen dunkelgrauen, bzw. schwarzen Fiat Qubo mit dem amtlichen Kennzeichen EJ-694EG. Der Gesuchte ist laut Zeugenaussagen ein etwa 40-Jähriger, südländisch aussehender Mann. 

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