Wo die Schulen nach Ostern in Österreich früher starten

In Niederösterreich, Burgenland und Wien bleiben die Schulen bis 11. April zu.
In Niederösterreich, Burgenland und Wien bleiben die Schulen bis 11. April zu.Johanna Schlosser / picturedesk.com
Alle Schulen in Österreich bleiben bis 11. April im Fernunterricht. "Heute" weiß, wie es danach weitergeht. Die Details erfährst du hier!

Die Würfel sind gefallen! Für Wien, Niederösterreich und das Burgenland gilt über Ostern wieder ein harter Lockdown bzw. eine "Osterruhe". Der Handel macht wieder dicht, Friseure dürfen aber weiterhin offen bleiben. Und auch im Bildungsbereich wird die Notbremse gezogen.

Die Osterferien werden zwar nicht verlängert, bis 11. April gibt es aber Distance-Learning. Und zwar nicht nur für die Oberstufen, sondern für alle Schüler! Doch diese Regelung gilt nicht für alle Bundesländer. So starten Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark und Oberösterreich am Dienstag nach Ostern (6. April) im Präsenzunterricht (Volksschulen) bzw. im Schichtbetrieb.

Die Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland verbleiben vier Tage im Distance-Learning. Bei einer Inzidenz von 400 in einem Bezirk oder einer Gemeinde wechseln Schulen dann generell ins Distance Learning, außer der Anstieg ist klar abgrenzbar auf ein spezifisches Ereignis zurückzuführen.

Neue Kontaktpersonen-Regelung

Und auch bei der Kontaktpersonen-Regelung wird nachgeschärft! Schüler einer Klasse, in der eine Person positiv getestet ist, gelten automatisch als K1-Personen. Kommt es zu einem weiteren Fall, also zu einer Übertragung in der Klasse, wechseln alle ins Distance Learning.

Die Test-Strategie soll zudem weiter ausgebaut werden. Derzeit werde zwei unterschiedliche Selbsttests an den Schulen verwendet. Die Corona-Tests mit einfacher Handhabe werden in den Volksschulen weitergeführt. Kinder und Jugendliche der weiterführenden Schulen bekommen künftig komplexere Tests (Pipettieren nötig) mit höherem Sensitivitätswert.

Außerdem gibt es neues Schulungsmaterial mit Hinweisen zur optimierten Durchführung von Selbsttests: Vorheriges Schnäuzen, volle Testzeit abwarten, auch einen möglichen zweiten sehr dünnen Strich, der Positivität anzeigt, beachten.

Hohe Akzeptanz, nur 1 Prozent freiwillig im Homeschooling

Derzeit finden in den Volksschulen bereits dreimal in der Woche statt, an den weiterführenden Schulen zu Beginn des Wechselunterrichts. Seit Semesterbeginn wurden mehr als 5.000 Fälle mit positivem Test identifiziert. Mit den Schülertests werden bei funktionierendem Contact Tracing auch weitere Kontaktpersonen wie Eltern und Geschwister erreicht.

Die Tests werden sehr gut angenommen, nur rund 1 Prozent verbleibt freiwillig im Homeschooling. Mehrere Länder wie Tschechien, Südtirol oder deutsche Bundesländer wollen nun Schul-Testungen nach österreichischem Vorbild einführen.

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PolitikÖsterreichSchuleHeinz Faßmann

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