Alexander Zverev hat sich bei den US Open nach einem fast fünfstündigen Krimi in die zweite Runde gezittert. Beim 6:4, 3:6, 6:7, 7:5, 6:4 gegen Lorenzo Sonego sorgten allerdings auch einige Fans für Aufregung.
Gegen Ende der Partie rutschte Zverev bei einem Aufschlagsspiel aus und ging zu Boden. Von den Rängen waren daraufhin vereinzelt Pfiffe zu hören. Das brachte den Kommentator bei "Sky" auf die Palme: "Das hat mit Fairness 0,0 zu tun. Welche Idioten kommen auf die Idee, zu klatschen, wenn der Deutsche hinfällt? Das kann ich nicht verstehen."
Wenig später wurde der 29-Jährige nach einem Aufschlagfehler erneut ausgepfiffen. Dieses Mal wollte der Kommentator gar nicht mehr darauf eingehen: "Das lasse ich mal unkommentiert. Dazu sage ich nichts mehr."
Zverev ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Nach 4:52 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball und feierte anschließend demonstrativ mit ausgebreiteten Armen. Für den Deutschen war es im siebten Duell mit Sonego der siebte Sieg.
"Ich bin einfach glücklich, dass ich gewonnen habe. Es war ein unglaublicher Kampf mit vielen Aufs und Abs", zeigte sich Zverev anschließend erleichtert. Sonego habe "großartiges Tennis gespielt" und hätte an diesem Tag viele andere Spieler schlagen können.
In der zweiten Runde wartet am Donnerstag der Franzose Quentin Halys. Gegen die Nummer 52 der Welt hat Zverev bislang beide Duelle gewonnen.