Welser FPÖ-Bürgermeister kassierte zu viel Gage

Bild: Matthias Lauber

Unliebsame Überraschung für den Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl: Der muss sich nämlich den Vorwurf gefallen lassen, für seine Tätigkeiten in den Aufsichtsräten diverser städtischer Betriebe Aufwandsentschädigungen kassiert zu haben - zu Unrecht.

Unliebsame Überraschung für den Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl: Der muss sich nämlich den Vorwurf gefallen lassen, für seine Tätigkeiten in den Aufsichtsräten diverser städtischer Betriebe Aufwandsentschädigungen kassiert zu haben – zu Unrecht.
Der Hintergrund: Im Gegensatz zu Linz und Steyr dürfen, wie die OÖN berichten, in Wels die Mitglieder der Stadtregierung zusätzlich zu ihrer Politiker-Gage Aufwandsentschädigungen für ihre Tätigkeiten in den Aufsichtsträten entgegennehmen – das sind immerhin 4.500 Euro im Jahr.

Eine Einschränkung gibt es allerdings dann doch, denn es dürfen nur zwei Bezüge von öffentlichen Rechtsträgern kassiert werden. Im Fall von Andreas Rabl sind es allerdings drei. Denn der sitzt in den Aufsichtsräten des E-Werks, der Wels-Holding und ist eben auch als Bürgermeister bei der Stadt angestellt.

"Es gibt meinerseits damit einen Verstoß gegen das Gesetz", gesteht er gegenüber den OÖN ein. Er werde alles sehr genau prüfen und das zu  Unrecht bezogene Gehalt zurückzahlen, versichert Rabl.

Grüne fordern jetzt Aufklärung

"Am Beispiel des Welser Bürgermeisters Andreas Rabl zeigt sich wieder einmal, wie schnell das vermeintliche Saubermann-Image verblasst, wenn es um die eigenen Privilegien geht", meint Walter Teubl, der Grüne Fraktionsvorsitzende im Welser Gemeinderat. Die Welser Grünen in der nächsten Gemeinderatssitzung eine Anfrage an den Bürgermeister einbringen. "Wir wollen wissen, wie er es mit dieser Doppelmoral hält, seit wann er wissentlich oder unwissentlich diese zusätzlichen Aufwandsentschädigungen erhalten hat und in welcher Höhe", so Teubl.

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