"Betrüger verkaufen nutzlose Schutzmasken"

Die Coronavirus-Krise in Österreich hat auch die Kriminalität im Land verändert. So treiben derzeit vermehrt Betrüger im Internet ihr Unwesen.
Gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober gab Innenminister Karl Nehammer am Dienstag ein Update zu der aktuellen Corona-Lage in Österreich.

Dabei sprach Nehammer auch über die polizeilichen Tätigkeiten im Land und stellte klar: "Das Bild, das sie auf den Gassen sehen ist, dass sich die Menschen an die Ausgangsbeschränkungen halten".

95 Prozent der Bevölkerung würden sich an die strikten Verhaltensregeln der Regierung im Zusammenhang mit dem Coronavirus halten. "Alle, die sich an die Maßnahmen halten, sind Lebensretter", so der Innenminister.

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Und weiter: "Alle, die sie ignorieren, sind Lebensgefährder." Die von der Regierung beschlossenen Verhaltensregeln seien keine Empfehlungen, sondern Anordnungen.

Personen, die sich nicht daran halten würden, werde die Polizei hart bestrafen. "Und die Strafen sind heftig, das kann ich Ihnen garantieren", sagt Nehammer. Bis zu 3.600 Euro beträgt die Maximalstrafe.

Weniger Einbrüche

Zudem erklärte der Innenminister, dass sich in Zeiten der Corona-Krise auch die Kriminalität im Land verändert habe. So würde es aktuell zwar weniger Einbruchdiebstähle geben, allerdings steigen die Internet-Betrügereien.

Die Polizei hat bereits mehrere Warnungen vor Corona-Betrügern veröffentlicht, die sich die Angst vor dem Virus zu Nutze machen wollen - "Heute" berichtete.

"Es werden Schutzmasken verkauft, die unbrauchbar sind und Desinfektionsmittel, das keines ist. (...) Seien Sie skeptisch und wachsam", so Nehammer.

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