Die neue Regierung plant Änderungen beim Verkehr, auch eine Einschränkung von Tempo-Kontrollen. Was Sie darüber denken, zeigt die "Heute"-Umfrage.
Die neue Regierung plant Änderungen beim Verkehr: Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) will auf Autobahnen Tempo 140 zulassen und die Rettungsgasse überdenken. Und Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) will den Einsatz von Radar-Pistolen einschränken. Tempo-Kontrollen sollen nur noch dort stattfinden, wo Raser die Sicherheit gefährden können.
„Heute" wollte wissen, was die Österreicher von Kickls Plan halten und ließ „Unique Research" 500 Menschen befragen (Schwankungsbreite max. +/- 4,4 %).
Das sind die Ergebnisse:
40 Prozent meinen, dass es durch weniger Kontrollen mehr Temposünder bzw. Verkehrsunfälle geben wird. 49 Prozent sind sich jedoch sicher, dass es dazu nicht kommen wird.
Unter den FPÖ-Wählern meinen fast zwei Drittel (63 Prozent), dass weniger Kontrollen nicht zu mehr Unfällen führen werden. Bei SPÖ-Wählern ist es genau umgekehrt: Hier befürchten 63 Prozent mehr Temposünder und Unfälle durch den Wegfall von Radarkontrollen. Die ÖVP-Wähler liegen im gesamtösterreichischen Schnitt. „Die Wähler folgen den Einstellungen ihrer Parteien", analysiert Meinungsforscher Peter Hajek. (uha)